Marc Hornschuh kehrt zu den Wurzeln zurück

Nach Vertragsverlängerung

Es scheint in der Natur der gebürtigen Dortmunder zu liegen: An den Prototypen Kevin Großkreutz kommt zwar niemand heran, Marc Hornschuh schafft es zumindest im Ansatz. Der gelernte Innenverteidiger spielte beim BVB II zuletzt häufig rechts in der Viererkette - und überzeugte. Doch jetzt geht es nach der Vertragsverlängerung zurück zu den Wurzeln.

DORTMUND

, 13.06.2014, 20:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marc Hornschuh (r.) bleibt ein weiteres Jahr beim BVB II.

Marc Hornschuh (r.) bleibt ein weiteres Jahr beim BVB II.

Warum es in diesem Sommer nicht mit einem Wechsel geklappt hat? „Ich kann sagen, dass mir mehrere gute Angebote aus der 3. Liga vorgelegen haben“, sagt Hornschuh. „Aber ich möchte mich auf der Position in der Abwehrzentrale stabilisieren. Das ist meine Position, dort fühle ich mich am wohlsten. Bei den anderen Klubs hätte es dafür keine Garantie gegeben. Der BVB bietet mir für meine Ziele die beste Plattform. Das ist der richtige Weg.“ „Liga noch stärker“

Dennoch ist es ein schmaler Grad, wie das Beispiel Tim Treude zeigt. Der BVB II-Mittelfeldspieler spielte eine sehr gute Saison – steht dennoch bislang ohne neuen Verein da. Die Dortmunder U 23 kann sich ab dem 26. Juli wieder auf den Abstiegskampf einstellen. Hornschuh: „Die Liga ist im Vergleich zur letzten Saison vielleicht noch einen Tick stärker geworden. Man muss sich nur die drei Absteiger aus der zweiten Liga anschauen. Bielefeld, Dresden, Cottbus – da kommt ordentlich Qualität dazu. Der Klassenerhalt ist unser Saisonziel.“

Erschwerend hinzu kommt wie in jedem Jahr die hohe Fluktuation im Kader. „Das wird einige Wochen dauern, bis die Mechanismen greifen. Es wird viel daran hängen, wie unser Start ausfällt“, glaubt Marc Hornschuh. Besonders hart trifft die Jung-Borussen der Abgang von Torjäger Marvin Ducksch Richtung Paderborn. „Ich fürchte, dass wir ihn nicht komplett ersetzen können. Dafür ist seine Qualität zu groß. Wir versuchen, dass im Kollektiv aufzufangen. Gerade im Mittelfeld müssen wir mehr Torgefahr entwickeln.“

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