Marco Reus steht vor BVB-Comeback – Dan-Axel Zagadou fehlt noch länger

Borussia Dortmund

Marco Reus trainiert weiter voll mit bei Borussia Dortmund, der BVB-Kapitän steht vor seinem Comeback auf dem Platz. Sorgen bereitet den Schwarzgelben dafür weiterhin Dan-Axel Zagadou.

Dortmund

, 04.09.2020, 12:51 Uhr / Lesedauer: 2 min
Mittendrin beim BVB-Training: Kapitän Marco Reus.

Mittendrin beim BVB-Training: Kapitän Marco Reus. © Christopher Neundorf/Kirchner-Media

Wegen der Verletzten und Nationalspieler war es eine sehr beschauliche Gruppe, die da ihre Passübungen auf dem nassen Rasen beim BVB-Training am Freitag absolviert hat. Zehn Feldspieler standen BVB-Coach Lucien Favre lediglich für die etwa 90 Minuten lange Einheit zur Verfügung – dafür erneut voll mit dabei: BVB-Kapitän Marco Reus.

BVB-Training: Marco Reus voll dabei

Umso erfreulicher dürfte es für Favre sein, dass Marco Reus offensichtlich wieder voll belastbar ist. „Marco dribbelt durch die Stangen, scharfer Pass in den Fuß, aufdrehen, passen“, lautete die Anweisung von Co-Trainer Manfred Stefes. Reus war mittendrin im Trainingsgeschehen, wird auch im Testspiel am Montag gegen Sparte Rotterdam definitiv auf dem Platz stehen.

„Wir haben einen sehr, sehr guten Eindruck von ihm. Er hat sehr gut trainiert in den letzten zwei bis drei Wochen und versprüht unheimlich viel Freude“, sagte Lizenzspielleiter Sebastian Kehl am Rande der Trainingseinheit in einer Medienrunde und bestätigte: „Er wird am Montag dabei sein gegen Rotterdam und spielen. Das freut uns natürlich. Unser Kapitän ist lange ausgefallen und er hatte eine lange Leidenszeit – aber jetzt ist er wieder in einer richtig guten Verfassung.“

BVB-Verteidiger Dan-Axel Zagadou fehlt noch länger

Anders sieht es bei Dan-Axel Zagadou aus. Der Abwehrhüne fehlt in der Defensive, über seine Ausfallzeit gibt es noch immer keine neue Auskunft. Zumindest die Art der Verletzung hat Kehl aber genauer definiert. „Es ist für ihn und für uns sehr ärgerlich, dass ihn erneut eine Außenbandverletzung zur Pause zwingt. Eine richtige Prognose ist einfach schwierig, aber es wird noch ein paar Wochen dauern. Davon müssen wir ausgehen“, sagte Kehl.

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Generell sieht Kehl aber die Personalsituation gelassen. „Wir wissen, dass der eine oder andere noch ein bisschen Zeit brauchen wird. Das gilt zum Beispiel für Reinier, aber auch er wird am Montag spielen und macht einen guten Eindruck. Mahmoud Dahoud hat die Zeit genutzt, um nach seiner Verletzung wieder zurückzukommen. Am Montag wird man hier also das eine oder andere Gesicht auf dem Platz sehen, das wir zuletzt schmerzlich vermisst haben. Der Kader füllt sich langsam“, sagte er. Und in der nächste Woche kehren auch schon die Nationalspieler zurück.

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