Markus Feulner ist im Mitteldfeld außen vor

Schwierige Situation

DORTMUND Markus Feulners Wirken für Borussia Dortmund spielt sich bisher in sehr bescheidenem Rahmen ab. In Frankfurt hat er acht Minuten gespielt, acht durfte er auch im Pokal in Karlsruhe ran. Mehr Einsatzzeit hatte Feulner (27) nicht. Sein Berater kann das nicht verstehen.

von Von Dirk Krampe

, 05.10.2009, 22:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Markus Feulner ist im BVB-Mittelfeld außen vor.

Markus Feulner ist im BVB-Mittelfeld außen vor.

Mehr will er nicht sagen. Dass er unzufrieden ist, ist logisch. Michael Zorc sieht Feulners Situation pragmatisch: „Das ist das Los eines Profis“, sagt der BVB-Sportdirektor, „Wir haben 24 Spieler im Kader. Da gibt es immer zehn potenziell unzufriedene Spieler.“ Zorc verweist auch auf den immensen Konkurrenzkampf im Mittelfeld: „Das Gedränge ist groß. Aber natürlich ist die Situation aus seiner Sicht nicht zufriedenstellend.“ Dortmund ist Feulners vierte Bundesliga-Station. Als 18-Jähriger schaffte er es aus der Bayern-Jugend zu den Profis, kam im Münchener Starensemble aber nur selten zum Einsatz. Auch in Köln spielte er nur sporadisch, mit Mainz (und Trainer Klopp) stieg er 2007 aus der ersten Liga ab (30 Spiele). „Beim BVB“, sagte Feulner im Sommer im Interview, „möchte ich den Durchbruch schaffen.“ Momentan ist er davon weit entfernt.

  • Am Dienstag (19 Uhr, Lohrheide) tritt der BVB zu einem Test beim NRW-Ligisten Wattenscheid 09 an.
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