Meunier spricht BVB-Probleme an – und würde Guerreiro gerne anders einsetzen

Borussia Dortmund

BVB-Rechtsverteidiger Thomas Meunier nennt die BVB-Probleme beim Namen und hat eine Idee, wie man Raphael Guerreiro besser einsetzen könnte. Zudem erklärt er, worauf er sich besonders freut.

Dortmund

, 12.02.2021, 09:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Coach Edin Terzic (l.) im Gespräch mit Rechtsverteidiger Thomas Meunier.

BVB-Coach Edin Terzic (l.) im Gespräch mit Rechtsverteidiger Thomas Meunier. © picture alliance/dpa

Borussia Dortmund hat in dieser Saison schon zu viel liegengelassen. „Natürlich sind wir mit der Punkteausbeute und der Situation in der Bundesliga nicht zufrieden“, sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc auf der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Hoffenheim (Sa., 15.30 Uhr/live im TV). Rechtsverteidiger Thomas Meunier, der derzeit mit Knieproblemen zu kämpfen hat, sieht das ähnlich wie sein Vorgesetzter – der Belgier hat Gründe ausgemacht für die schwarzgelbe Schieflage.


BVB-Profi Thomas Meunier: „Es mangelt an Konstanz“

„Es mangelt an Konstanz - und auch die Fans fehlen“, wird BVB-Rechtsverteidiger Meunier von Spox zitiert. „Sie haben einen gewissen Einfluss auf das Team und sorgen vor allem gegen kleinere, defensiv eingestellte Teams für die Extra-Motivation“, erklärte er. Zudem forderte er etwas mehr Geduld ein: „Auch die Trainersituation trug natürlich dazu bei, dass wir noch Zeit brauchen werden, um in Top-Form zu kommen, denn der neue Coach bringt auch neue Ideen in die Mannschaft und eine reibungslose Umsetzung braucht ihre Zeit.“

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Dass die Fans extrem wichtig sind – grade in Dortmund – ist jedem bewusst. Die Gelbe Wand war auch einer der Gründe, warum sich Meunier für einen Wechsel zum BVB entschieden hat. „Das Stadion, die Infrastruktur und natürlich die verrückten Fans. Leider fehlen die aktuell, doch sobald wir das Coronavirus im Griff haben, kann ich endlich den Fußball genießen, für den ich hierhergekommen bin. 81.000 schreiende Leute, die ein Tackling feiern, darauf freue ich mich“, sagte er – und hat eine Idee, wie man die schwarzgelben Massen noch mehr begeistern könnte. Mit Raphael Guerreiro auf einer Schlüsselposition.

BVB-Profi Thomas Meunier über Raphael Guerreiro: „Er ist ein Spielmacher“

Für Meunier ist BVB-Linksverteidiger Guerreiro „ein Spielmacher“. Der Belgier würde seinen Kollegen „gerne im Mittelfeld auf der Acht oder Zehn sehen. Er ist ein wunderbarer Fußballer und meiner Meinung nach kein Verteidiger“. Das Problem: Mitunter müsste dann Marco Reus, der unlängst von Edin Terzic in Schutz genommen wurde (Ruhr24.de berichtet ebenfalls) dann Platz machen. Besonders mit dem Ball sei Guerreiro ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann, „deshalb findest du ihn auch überall auf dem Platz, darunter leiden manchmal jedoch seine defensiven Aufgaben. Ich würde ihn gerne in einer offensiveren Rolle sehen“, so Meunier, der mit seinen eigenen Leistungen noch nicht ganz zufrieden ist.

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„Ich habe von Beginn an viel gespielt und damit war ich zufrieden. Dennoch erwarte ich mehr von mir, denn ich habe schon gemerkt, dass ich mehr Zeit brauchte, um mich meiner Top-Form zu nähern. Dennoch gehe ich fest davon aus, dass wir nach der Rückkehr von meiner Knieverletzung in den kommenden Wochen einen sehr guten Thomas Meunier sehen“, erklärte der BVB-Profi.

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