Möglicher BVB-Kandidat: Lange Sperre für Ajax-Torhüter Andre Onana

Borussia Dortmund

Ajax-Torhüter Andre Onana wird immer wieder mit dem BVB in Verbindung gebracht. Zuletzt flammten die Gerüchte neu auf - eine Entscheidung der UEFA dürfte diese nun im Keim ersticken.

Dortmund

, 05.02.2021, 12:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ajax-Torhüter Andre Onana wurde von der UEFA für zwölf Monate gesperrt.

Ajax-Torhüter Andre Onana wurde von der UEFA für zwölf Monate gesperrt. © dpa

Ajax Amsterdam hat einen Lauf - im negativen Sinne. Zunächst vergaß der niederländische Traditionsklub, seinen 22,5 Millionen Euro teuren Winter-Neuzugang Sebastien Haller (28) für die Europa League nachzumelden, jetzt muss der Klub auch langfristig auf Torhüter Andre Onana (24) verzichten.

Ajax-Torhüter Onana hat ein Medikament seiner Frau eingenommen

Der Kameruner, zuletzt immer wieder mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht, wurde von der UEFA aufgrund eines Dopingvergehens für zwölf Monate gesperrt. Die Sperre gilt für nationale und internationale Spiele.

Der Verein erklärte in einer Stellungnahme, Onana habe am 30. Oktober ein Medikament seiner Frau eingenommen, da ihm übel gewesen sei. Die UEFA war zwar der Ansicht, der Spieler hätte das Medikament nicht eingenommen, um seine Leistungsfähigkeit zu steigern, sperrte ihn aber trotzdem mit der Begründung, dass jeder Spieler aufgrund der Anti-Doping-Regeln dazu verpflichtet sei, sicherzustellen, dass keine keine verbotenen Substanzen in den Körper gelangen.

Onana und Ajax Amsterdam werden Berufung einlegen

Amsterdams Geschäftsführer Edwin van der Sar erklärte: „Wir stehen für einen sauberen Sport. Dies ist ein schrecklicher Rückschlag für Andre selbst, aber sicherlich auch für uns als Verein. Andre ist ein Top-Torhüter, der sich seit Jahren bei Ajax bewährt hat und bei den Fans sehr beliebt ist.“ Man habe auf eine deutliche kürzere Sperre gehofft. Onana, der noch bis 2022 bei Ajax unter Vertrag steht und einen Marktwert von rund 35 Millionen Euro besitzt, und sein Verein werden gegen die Entscheidung Berufung beim Schiedsgericht für Sport (CAS) einlegen.

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