Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Nach dem 2:2 in Bremen: Diese Themen beschäftigen die BVB-Fans

Fan-Kommentare

Die Titelchancen des BVB sind auf ein Minimum geschrumpft, in den sozialen Netzwerken diskutieren die Fans ausgiebig über den Auftritt in Bremen. Wir haben die besten Kommentare gesammelt.

Dortmund

, 06.05.2019 / Lesedauer: 6 min
Nach dem 2:2 in Bremen: Diese Themen beschäftigen die BVB-Fans

In den sozialen Netzwerken machen die BVB-Fans ihrem Unmut über die verspielte Führung in Bremen und den geschwundenen Titelchancen Luft. © imago

Der unerklärliche Leistungsabfall nach der Pause, individuelle Fehler bei den Gegentoren, kaum noch Chancen auf den Titel - diese Themen beschäftigen die BVB-Fans nach dem unnötigen 2:2 in Bremen. Langsam stellt sich aber auch die Frage: Wie ist diese Saison unter Lucien Favre unterm Strich zu bewerten? Wir haben die besten Facebook- und Twitter-Kommentare der BVB-Fans gesammelt und nach Themen geordnet.

Thema 1 - Das Meisterschaftsrennen:

Birgit Jochum erklärt den Titelkampf via Facebook für entschieden:

„Es ist vorbei...leider. Das sagt ein enttäuschter BVB-Fan. Wer mit so einer Einstellung aus der Halbzeitpause auf den Platz kommt, hat es nicht verdient Meister zu werden.“

Twitter-User Daniel Meyer sieht hingegen noch Chancen für die Borussen - und verfolgt eher den esoterischen Ansatz:

  • „Leute, noch ist die Saison nicht zu Ende. Nicht immer gleich alles negativ sehen. Positiv denken ist die Grundlage des Erfolges!“

...und spricht allen schwarzgelben Anhängern Mut zu:

  • „Noch haben die Bayern ihre Spiele nicht gewonnen! Wir hatten kurz vor Ende der Saison schon mal einen ähnlichen Rückstand und sind dennoch Meister geworden!“


Twitter-User @Borussenfan1 ist allerdings nicht wirklich zuversichtlich, dass ein Ausrutscher der Bayern am Wochenende bei RB Leipzig noch etwas ändern würde:

  • „Was nützt es, wenn RB gewinnen sollte und wir es dann selber wieder verbocken?“

Cedric Koston (via Facebook) hofft derweil noch auf ein spannendes Liga-Finale:

  • „Jetzt mal ganz ehrlich: Stellt euch nur mal vor Bayern verliert in Leipzig und Dortmund gewinnt gegen Düsseldorf. Dann wird der letzte Spieltag richtig heftig.“


Und @Krokodelle fragt sich auf Twitter, ob die Meisterfrage nicht vielleicht gerade sogar das kleinste Problem des BVB ist:

  • „Muss man sich angesichts der letzten 12 Spiele nicht Sorgen um die Meisterschaft, sondern vielmehr um die neue Saison machen?“


Thema 2 - Der Leistungseinbruch gegen Bremen:

Daniel Stein kann via Twitter nicht verstehen, wie dem BVB in Bremen plötzlich der Offensiv-Drang abhanden kommen konnte:

  • „Wenn man Werder so an die Wand spielt und dann wieder den Fehler macht, von unserer saustarken Offensive weg zu gehen und den Ball nur noch hinten rum über eine total unfähige Verteidigung zu spielen, dann kann man nicht gewinnen. In der Hinrunde ging es doch auch. Angriff ist die beste Verteidigung.“

Dennis Breithecker sieht bei Facebook in dem Bremen-Spiel ein Spiegelbild der Saison:

  • „Das Spiel spiegelt die ganze Saison wieder. Himmelhochjauchzend geführt (...) und dann leichtgläubig noch (fast) alles verloren. Es ist nicht zu glauben.“


Und Twitter-User @plupunz vermisst die richtige Mentalität beim BVB - und zwar über das Bremen-Spiel hinaus:

  • „Verspielt hat man meines Erachtens auch das Vertrauen der Fans und zwar ganz besonders in Bezug auf die Bereitschaft zu kämpfen. Einst hat es uns ausgezeichnet, als wir keine Edelkicker hatten. So geht ganz viel Identifikation mit dem BVB verloren. Das passt nicht zu Dortmund.“


Thema 3 - Roman Bürkis Fehlgriff beim Bremer Anschluss-Treffer:

Veit Chemnitz will bei Facebook in Bürkis Aussetzer den Anfang vom Ende erkannt haben:

  • „Knackpunkt war der Kullerball, den Bürki reinlässt. Bis dahin hatte man das Spiel im Griff und es wäre eigentlich nur eine Frage der Zeit gewesen, bis das 3:0 fällt.“

Facebook-User Thomas Haake geht noch härter mit dem Schweizer Schlussmann ins Gericht:

  • „Bürki ist die Nummer 5 der Schweiz und hat, zugegeben, auch schon Punkte gerettet, wo er glücklich angeschossen wurde. Nur in jedem wichtigen Spiel siehst du ihm an den Augen an, dass er den Druck nicht verkraften kann.“


@Borussenfan1
springt Dortmunds Nummer eins bei Twitter hingegen bei:

  • „Fast schon tragisch, dass einer der konstantesten Spieler der Saison diesen Bock macht. Aber Roman hat uns einfach schon zu oft den Arsch gerettet, als dass ich ihm jetzt einen Vorwurf mache.“


Thema 4 - Manuel Akanji und sein Patzer vor dem Ausgleich:

Tobias Sadowski stellt auf Facebook Manuel Akanjis Klasse in Frage:

  • „Akanji hat auch gegen Schalke auf der gewohnten Position folgenschwer gepatzt - als er ihnen den Eckball zum 1:2 geschenkt hat. Er scheint der Situation mental nicht gewachsen zu sein, redet aber immer über United und England! Dort säße er längst auf der Bank. Akanji soll sich auf seine Leistung konzentrieren und froh sein, dass der BVB ihn sogar zum dritten Kapitän ernannt hat.“

Auch Thomas Schewe lässt via Facebook kein gutes Haar an dem Schweizer:

  • „Sich selbst als europäischen Topspieler zu bezeichnen, den Anspruch haben, wie ein Topspieler zu verdienen aber dann amateurhaft zu spielen! Manchester United? ‍Dass ich nicht lache. Da säße er noch nicht einmal auf der Bank, sondern auf der Tribüne. Die schauen sich so einen Bockmist nicht an! Vielleicht sollte er mal Shinji Kagawa fragen. Der hielt sich auch mal für Weltklasse und hat bei ManU Erfahrungen sammeln dürfen...“

Lee Kinele nimmt den jungen Verteidiger bei Facebook in Schutz - und predigt Nächstenliebe:

  • „Wer mit 23 Jahren keine Fehler gemacht hat, der schreie als Erster “


Und Twitter-User @MaHe161 sucht die Schuld für die Abwehrpatzer lieber bei Lucien Favre - vergisst dabei aber, dass der BVB auf den Außenpositionen auch arge Verletzungssorgen hat:

  • „Akanji ist Innenverteidiger, Diallo ist Innenverteidiger...Favre lässt leider schon die ganze Saison über ungelernte Spieler auf der defensiven Außenbahn ran. Kostet Punkte ohne Ende. Wäre schön, wenn man endlich mal wieder mit einem richtigen Außenverteidiger spielen könnte.


Thema 5 - Trainer Lucien Favre:


Facebook-User Volker Jaspersen findet, dass Lucien Favre sich beim BVB bereits verschlissen hat:

  • „Der Favre Effekt ist in Dortmund schon nach der Hinrunde vorbei gewesen, die neue Saison wird man mit Ihm nicht beenden.“

Thomas Haake zählt Favre bei Facebook jedenfalls nicht zu den Großen seiner Zunft - und stellt eine haarige These auf:

  • „Lucien Favre ist unumstritten ein guter Trainer - aber eben nur ein guter! Wer es duldet, dass 20- bis 23-Jährige sich vor dem Spiel nen Friseur einfliegen lassen, der kann junge Spieler nicht zu Weltklassespieler machen. Ein Spitzentrainer hätte die Meisterschaft schon am 32. Spieltag entschieden.“

Gustav van Harten sieht bei Facebook einen Generationen-Konflikt zwischen den Aktueren auf dem Feld und dem Mann an der Seitenlinie:

  • „Seit Wochen spielt die Mannschaft als wenn der alternde Favre den Spielern in der Pause Baldrian in den Tee reinhaut. Der Mann ist dem modernen, schnellen Fußball nicht mehr gewachsen. Zu unserer jungen, verrückten Mannschaft gehört ein verrückter, junger Trainer.“


Auch Jörg Tschech prognostiziert dem Schweizer bei Facebook eine düstere Zukunft in Schwarzgelb:

  • „Lucien Favre ist und bleibt das Problem vom BVB. Titellos geholt wird er auch genau so wieder gehen. Keine Motivation, keine Hilfestellung für die Mannschaft, die er schon seit Wochen, oder eher gesagt Monaten, nicht mehr erreicht.“


Noch schlimmer macht es nur Facebook-User Marc Swoop, der als Bayer sogar irgendwie Mitleid mit dem Rivalen hat.

  • „Ihr müsst euch von Favre trennen. Der hat’s verbockt. Eure technisch und spielerisch hervorragende Mannschaft hat was Besseres verdient. Gruß aus Bayern ❤️“

Es gibt aber auch Nutzer, die das Hauptproblem auf dem Platz verorten und Lucien Favre aus der Schusslinie nehmen - so wie Thorsten Flachmann auf Facebook:

  • „Bei solch individuellen Fehlern bei den Gegentoren darf der Trainer nicht in Frage gestellt werden. (...) Die erste Halbzeit war mal wieder spektakulär. Toller Tempofußball. Begeisternd. Das 3. oder 4. Tor hätte unbedingt fallen müssen (...) Wir brauchen mehr Mentalitätsspieler.“


Thema 6 - Der Saisonverlauf des BVB:

Siegbert Rasche dass der BVB den Titel verschenkt hat - und stellt bei Facebook die Mentalitäts-Frage:

  • „Es gab zu viele Spiele die einfach nicht konsequent zu Ende geführt wurden. Anstatt weiter auf ein nächstes Tor zu spielen wurden Spiele, wo man in Führung lag, einfach nur noch verwaltet. Das ging leider ein paarmal gründlich daneben. Das ist eine Frage der Mentalität. Das Alter der Mannschaft spielt da keine Rolle. Diese Meisterschaft wurde verschenkt, leider.“


Facebook-User Roland Dukat erinnert hingegen an die vielen Partien, die der BVB - auch in der Hinrunde - nur knapp oder erst in der Schlussphase für sich entscheiden konnte:

  • „Nehmt mal alle die Brille ab. Wir haben viele Spiele mit Glück, sehr späht und nicht mit können gewonnen. Dafür ist Platz zwei in Ordnung.“

Stefan Gorges zieht bei Twitter ein positives Fazit - und vergleicht die Saison mit dem Abschneiden in der vergangenen Spielzeit:

  • „Man kann sich über einzelne Spiele oder Ergebnisse ärgern. Aber es bleibt eine herausragende Saison mit jetzt schon 15 Punkten oder 5 Siegen mehr als im Vorjahr. Die Konkurrenz um die CL-Plätze ist teilweise meilenweit abgehängt - Gladbach zum Beispiel um 18 Punkte distanziert.“

Lars Gottschalk trauert bei Twitter dem dahingeschmolzenen Vorsprung nach - und sieht die positiven Effekte bereits wieder als verpufft:

  • „Natürlich ist die Meisterschaft kein muss. Im August. Aber bei neun Punkten Vorsprung ist es echt bitter. Noch viel schlimmer wirkt aber dieser fehlende Wille. Die ganzen Effekte durch neue Spieler, durch das Dazuholen von Kehl. Alles wieder weg. Es ist fast wie 2017/2018.“

Und Michael Hans spricht mit seinem vorläufigen Saisonfazit bei Facebook wohl vielen BVB-Fans aus der Seele:

  • „Wenn man 9 Punkte +18 Tore Vorsprung hatte, kann man nicht mit Platz 2 zufrieden sein. Hört auf mit der dämlichen Schönrederei!“
Schlagworte:
Lesen Sie jetzt