Nach Randale: "Gala"-Fans müssen zahlen

Borussia Dortmund

Für 20 Fans von Galatasaray Istanbul hat die Randale beim Champions-League-Spiel gegen den BVB ein Nachspiel. Sie erhalten Strafbefehle und müssen Geldbeträge in bis zu vierstelliger Höhe an die Landeskasse überweisen. Das teilte jetzt die Staatsanwaltschaft Dortmund mit.

DORTMUND

, 27.03.2015, 11:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Vor, während und nach dem Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund gegen Galatasaray Istanbul kam es zu Fan-Ausschreitungen. Einige Galatasaray-Fans schmissen sogar Sitzschalen auf den Unterrang.

Vor, während und nach dem Champions-League-Spiel von Borussia Dortmund gegen Galatasaray Istanbul kam es zu Fan-Ausschreitungen. Einige Galatasaray-Fans schmissen sogar Sitzschalen auf den Unterrang.

Polizei und Staatsanwaltschaft hatten nach dem Fanmarsch durch die Innenstadt und der Randale im Stadion eine Mordkommission gebildet. Der Verdacht: Randalierende Fans wollten mit herausgerissenen Stadionsitzen andere Besucher des Signal Iduna Parks töten.

Die Polizei setzte nach dem Spiel über 900 Fans auf der Nordtribüne fest, nahm deren Personalien auf und fotografierte sie. Jetzt sind alle Akten abschließend bewertet worden. Die Strafbefehle gegen die 20 Randalierer begründet die Staatsanwaltschaft mit versuchten Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und dem Einsatz von Pyrotechnik.

Die UEFA hatte beide Klubs bestraft. Der BVB musste eine Geldstrafe in Höhe von 32.000 Euro zahlen, "Gala" musste 70.000 Euro zahlen. Zudem mussten die Istanbuler die Kosten für die verursachten Schäden im Stadion übernehmen.

 

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