Neumeister: "Im März will ich auf dem Platz stehen"

DORTMUND Zweikampf im Testspiel, Grätsche zum Ball – und schon war‘s passiert. Zum dritten Mal im rechten Knie. „Als ich aufstand und weiterlaufen wollte, spürte ich die Blockade“, sagt Jörn Neumeister (Foto), 20-jähriger Innenverteidiger der Regionalliga-Mannschaft von Borussia Dortmund, der am Montag am Meniskus operiert wurde.

von Von Harald Gehring

, 29.01.2008, 17:46 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wie verlief die Operation? Jörn Neumeister: Zunächst wurde mein Knie nach dem Testspiel in Speldorf im Knappschaftskrankenhaus in Brackel untersucht. Die Operation führte dann Unfallchirurg Dr. Dirk Tintrup durch. Er kennt mein Knie bestens und hat ein Stück vom lädierten Meniskus entfernt.

Wie kam es eigentlich zu dieser erneuten Meniskus-Verletzung? Neumeister: Es passierte im Speldorfer Testspiel im Zweikampf. Ich hab‘ zum Ball gegrätscht, wollte dann weiterlaufen und spürte die Blockade. Da wusste ich sofort, was los war.

Es ist schon die dritte Meniskus-Verletzung am rechten Knie ... Neumeister: Stimmt, aber eine falsche Bewegung reicht eben. Ich habe zuletzt immer aufgepasst in solchen Situationen. Aber im Zweikampf ist so etwas eben nicht zu vermeiden.

Was ging Ihnen durch den Kopf, als es passiert war? Neumeister: Ich war sehr geknickt, wirklich total frustriert. Du fragst dich: Wieso ist das jetzt wieder passiert? Es ist schon sehr hart, aber ich stehe das durch.

Im Rahmen der Operation wurde ein Stück vom Meniskus entfernt. Welchen Vorteil hat das? Neumeister: Ich darf auf eine deutlich kürzere Genesungszeit hoffen. Nach einer Woche auf Krücken folgen noch vier bis sechs weitere Wochen Auszeit, dann möchte ich aber wieder ins leichte Training einsteigen.

Besteht noch die Hoffnung auf Einsätze in der Regionalliga-Rückrunde? Neumeister: Ich hab‘ das nicht abgeschrieben und gebe die Hoffnung nicht auf. Irgendwann im März will ich auf dem Platz stehen.

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