Neven Subotic: "Da dachte ich: Wow"

DORTMUND Von der „Opa-Abwehr“ zur „Kindergarten-Kette“ ist es ja vielleicht nur ein ganz kleiner Schritt: Neven Subotic zumindest kann sich gut vorstellen, in einer Woche beim Pokalspiel an der Essener Hafenstraße mit Mats Hummels die Innenverteidigung bei Borussia Dortmund zu bilden.

von Von Dirk Krampe

, 30.07.2008, 17:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Keine Angst vor großen Namen: Subotic (re.) im Duell mit Bayerns Luca Toni.

Keine Angst vor großen Namen: Subotic (re.) im Duell mit Bayerns Luca Toni.

Neven Subotic ist Borussia Dortmunds teuerster Sommer-Transfer. Geschätzte 4,5 Millionen Euro ließ sich der BVB den Wechsel des Mainzers kosten, eine Investition in die Zukunft, die sich schon sehr schnell bezahlt machen könnte. Weil der Brasilianer Felipe Santana von einer ernsthaften Konkurrenzsituation im Kampf um die Plätze in der Innenverteidigung so weit weg ist wie die Erde vom Mond, heißt es für Klopp in einer Woche: „Zwei aus drei“. Es ist die spannendste Frage der Vorbereitung: Traut sich Klopp, mit zwei 19-Jährigen die Innenverteidigung zu besetzen? Oder darf neben dem wohl gesetzten Hummels Robert Kovac ran? Am Freitag trifft die Borussia in Rotterdam auf Turniergastgeber Feynoord (20.45 Uhr), Sonntag folgt Spiel zwei gegen die Tottenham Hotspur (17.45). Es ist die Generalprobe fürs DFB-Pokalspiel bei Rot-Weiß Essen (9. August, 15.30 Uhr). Subotic weiß, „dass ich mich da nochmal zeigen muss.“ Er ist bereit für diese Herausforderung. „Mit dem Wechsel nach Dortmund“, sagt Neven Subotic, „habe ich alles richtig gemacht.“

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