Osnabrück wähnt sich gewappnet für den BVB

Mutig statt mauern

OSNABRÜCK Jetzt kann Dortmund kommen“, tönte Stürmer Dennis Schmidt am Samstag nach der Liga-Partie gegen Erzgebirge Aue. Klar, „eine Runde weiter“ will der Drittligist VfL Osnabrück im DFB-Pokal am Dienstag gegen den BVB.

von Von Heiko Ostendorf

, 26.10.2009, 14:53 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fußball: Champions League, Bayer Leverkusen - FC Barcelona: Gruppe E, 6. Spieltag am 09.12.2015 in der Arena in Leverkusen (Nordrhein-Westfalen). Leverkusens Trainer Roger Schmidt reagiert neben Barcelonas Trainer Luis Enrique (r). Foto: Jonas Güttler/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Fußball: Champions League, Bayer Leverkusen - FC Barcelona: Gruppe E, 6. Spieltag am 09.12.2015 in der Arena in Leverkusen (Nordrhein-Westfalen). Leverkusens Trainer Roger Schmidt reagiert neben Barcelonas Trainer Luis Enrique (r). Foto: Jonas Güttler/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Unter Karsten Baumann wächst nun die Hoffnung. Der Jungtrainer ist kein Heißsporn wie sein Vorgänger „Pele“ Wollitz. Er bringt Ruhe in die Mannschaft, die auf den letzten Drücker zusammen gekauft worden ist. Nur Torwart Tino Berbig, Kapitän Thomas Reichenberger und Konstantin Engel sind aus der Abstiegssaison übrig geblieben. Später wurde noch Hennig Grieneisen aus der Arbeitslosigkeit zurückgeholt. Jetzt spielt der VfL mal äußerst defensiv mit nur einer Spitze oder stellt, wie gegen Aue, dem Gegner das Mittelfeld zur freien Verfügung. „Man muss experimentier- freudig sein, um die Spieler zu erreichen und den Gegner zu überraschen“, erklärt der Coach. Der 40-Jährige hat als Profi für Dortmund gekickt. „Die Atmosphäre wird besonders sein, da ist es egal, wer der Gegner ist.“ Der Außenseiter will sich nicht hinten einigeln. „Chancenlos sind wir auf keinen Fall. Wäre ja nicht die erste Niederlage des Favoriten beim Underdog“, orakelt der Trainer.

Lesen Sie jetzt