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Der BVB darf sich auf einen alten Bekannten freuen: Fan-Liebling Otto Addo kehrt zu seinem „Traumverein“ zurück. Ab dem Sommer wird er eng mit zwei ehemaligen Mitspielern zusammenarbeiten.

Dortmund

, 15.04.2019 / Lesedauer: 3 min

Exakt 20 Jahre alt ist folgendes Zitat: „Die Borussia war immer mein Traumverein.“ Nun erhält dieser Ausspruch neue Nahrung. Denn der, der ihn einst zu seinem ersten Dienstantritt in Dortmund aus voller Überzeugung sagte, kehrt zum BVB zurück: Otto Addo. Zum zweiten Mal in seinem Leben unterschreibt der frühere Publikumsliebling einen Vertrag bei den Schwarzgelben.

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Ab dem 1. Juli erweitert Addo die Führungsriege der BVB-Talenteschmiede und kümmert sich darum, dass die besten jungen Spieler auf dem Sprung zum Seniorenbereich an den Profikader herangeführt werden. Die Erfahrung des 43-Jährigen aus Gladbach, wo er bis zum Sommer noch den „Übergangsbereich“ zum Lizenzspielerkader betreut, soll künftig für den BVB wertvoll werden.

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Die besten Bilder aus der Karriere des Otto Addo

Otto Addo hat zwischen 1999 und 2005 seine Fußballschuhe für Borussia Dortmund geschnürt. Nun kehrt er zum BVB zurück - als Mitglied des Trainerteams. Hier die besten Impressionen aus seiner Karriere.
15.04.2019
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Die besten Bilder aus der Karriere von Otto Addo.© Foto: imago
Die besten Bilder aus der Karriere von Otto Addo.© imago/HJS
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Die besten Bilder aus der Karriere von Otto Addo.© imago sportfotodienst
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Die besten Bilder aus der Karriere von Otto Addo.© imago/Rust
Die besten Bilder aus der Karriere von Otto Addo.© imago/Otto Krschak

Addo soll mithelfen, die Schwelle zu den Dortmunder Profis deutlich häufiger für eigene Talente überschreitbar zu machen, als das der Borussia bislang gelingt. Christian Pulisic und Mario Götze sind Paradebeispiele dafür, welches Potenzial im Nachwuchs des BVB stecken kann, wenn dieser intensiv gefördert wird.

Ablösefrei aus Gladbach

Noch halten sich die Verantwortlichen des Klubs bedeckt, doch nach Informationen dieser Redaktion ist alles fix. Addo kommt ablösefrei aus Gladbach, da sein Kontrakt am Niederrhein am Saisonende ausläuft.

Als der Deutsch-Ghanaer 1999 erstmals für dann sechs Jahre in Dortmund ankerte, zahlte der BVB 500.000 Deutsche Mark an Hannover 96 für die Dienste des technisch beschlagenen Schlakses.

Solo-Tor trotz Kreuzbandriss

„Transfer-Schnäppchen“ Addo avancierte schnell zum Helden der Fans. „Er ist ein echter Sympathieträger. Er hat einen tadellosen Charakter“, betonte der damalige BVB-Präsident Dr. Gerd Niebaum.

Unsterblich machte sich Addo am 24. September 2003. Trotz eines Sekunden zuvor erlittenen Kreuzbandrisses setzte er im Europapokal-Spiel gegen Austria Wien zum Sololauf an, schoss unter höllischen Schmerzen aufs Tor – und traf zum 1:0. Wiens Trainer hieß damals Joachim Löw. Borussias Trainer Matthias Sammer schüttelte ob Addos Aktion in Wien nur fassungslos den Kopf.

Über Danemark und Hamburg zurück zu Borussia

Nach seiner Profikarriere, die ihm 2002 mit Dortmund den Meistertitel als größten Triumph bescherte, erwarb Addo die Trainer-A-Lizenz und wirkte als Assistent von Kasper Hjulmand beim dänischen Erstligisten FC Nordsjaelland sowie als U19-Trainer des Hamburger SV. Dann kam der Ruf aus Gladbach, jetzt der seiner favorisierten Borussia.

In Nachwuchskoordinator Lars Ricken und Sebastian Kehl, Leiter des Lizenzspielerbereichs, hat Addo ab dem 1. Juli zwei Chefs, die früher beim BVB seine Mitspieler waren. Auf Nachfrage wollte sich Otto Addo noch nicht zu seinem neuen Engagement äußern. Aus dem Klubumfeld ist zu hören, dass sich die Schwarzgelben freuen, einen Profi für die neue Stelle gefunden zu haben, der fachlich und menschlich perfekt passe. Und einen mit BVB-DNA. Ein Traumverein eben.

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