Owomoyelas Comeback nach Maß

"Bin sehr froh"

Patrick Owomoyela (31) hat Wort gehalten. „Nach der Länderspielpause im Oktober“, hatte der Rechtsverteidiger unlängst erklärt, „will ich für Jürgen Klopp wieder eine ernsthafte Alternative sein.“ In Bremen stand Owomoyela erstmals seit einem halben Jahr wieder im Bundesliga-Kader von Borussia Dortmund – und BVB-Trainer Klopp (44) warf den 145-fachen Bundesliga-Spieler gleich ins kalte Wasser.

BREMEN

von Von Dirk Krampe

, 14.10.2011, 23:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dortmunder Jubeltraube um Patrick Owomoyela (M.).

Dortmunder Jubeltraube um Patrick Owomoyela (M.).

Einige dicke Patzer in den ersten 45 Minuten zeugten davon, dass Spielpraxis unter Vollbelastung in der Bundesliga nicht in Testspielen zu simulieren ist. Doch der Ex-Bremer biss sich an alter Wirkungsstätte in die Partie – was vor allem nach der Hinausstellung von Ivan Perisic für alle seine Kollegen galt. Owomoyela hatte sogar noch Kraft genug, um beim Konter mit anschließender Ecke noch mit in den gegnerischen Strafraum zu stürmen. Dort stand er goldrichtig – und nicht im Abseits, als er mit langem Bein die endgültige Entscheidung herbeiführte.

Wenn er eine Rangliste seiner prägendsten Bundesliga-Momente aufstellen müsse, meinte Owomoyela hinterher, „rangiert dieses Spiel ganz weit oben. Ich bin schon sehr froh, dass ich endlich wieder richtig Bundesliga spielen und der Mannschaft mit meinem Tor helfen konnte.“ Owomoyela hatte  eine Achterbahnfahrt der Gefühle hinter sich. Gut 30 Minuten nach Spielschluss gab er immer noch Interviews.  Auch das genoss er in vollen Zügen.

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