Patrick Owomoyela unterschreibt neuen BVB-Vertrag mit Option

"Wird schon schiefgehen"

Borussia Dortmunds Rechtsverteidiger Patrick Owomoyela (31) nimmt nach langer verletzungsbedingter Abstinenz in diesen Tagen den Kampf um einen Stammplatz auf. Als Ansporn dient ein unterschriftsreifer neuer Vertrag.

DORTMUND

von Von Sascha Fligge

, 27.03.2011, 17:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Patrick Owomoyela bleibt bis mindestens 2012 beim BVB.

Patrick Owomoyela bleibt bis mindestens 2012 beim BVB.

Konkret geht es um einen Vertrag mit einem Jahr Laufzeit, der sich verlängert, falls Owomoyela in der kommenden Saison die Marke von 20 Bundesliga-Einsätzen knackt. Eines ähnlichen Stilmittels bediente sich Borussia Dortmund einst im finalen Karriere-Kontrakt von Ex-Manndecker Christian Wörns (38). Ursprünglich hatte Owomoyela auf einen festen Vertrag bis 2013 bestanden – doch die Klubführung blieb hart. Warum der Profi dennoch akzeptierte? „Es ist auf keinen Fall so, dass ich finanziell überredet werden musste“, sagt er. Und: „Mir gefällt der BVB, ich fühle mich wohl im Kreise der Kollegen, komme mit dem Trainer klar und werde im Mai voraussichtlich in Dortmund Vater. Wenn die Lebenssituation ist wie sie in meinem Fall ist, dann kann man eigene Ansprüche schon mal überdenken.“

Bis zum 6. Spieltag dieser Saison war Owomoyela (144 BL-Spiele/7 Tore) eine feste Größe im BVB-Abwehrverbund. Anschließend setzte ihn entzündetes Gewebe an beiden Achillessehnen außer Gefecht. Im November ließ sich der Borusse von Dr. Segesser in Basel operieren und hofft für das Spitzenspiel am Samstag gegen Hannover 96 nun erstmals wieder auf einen Platz im 18er-Kader: „Ich bin bereit und kann Gas geben, wenn man mich lässt!“ Im Spieljahr zuvor hatte Owomoyela das Gaspedal bis zum Anschlag gedrückt. Acht Torvorlagen machten ihn zum offensivstärksten Außenverteidiger der Liga. Teamintern kam lediglich Stürmer Mohamed Zidan auf die gleiche Anzahl.  

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