Raphael Guerreiro zögert weiter mit Vertragsverlängerung beim BVB - so reagiert Michael Zorc

Borussia Dortmund

Verlängert Raphael Guerreiro seinen Vertrag beim BVB? Michael Zorc hofft weiter darauf, doch der Portugiese lässt sich Zeit. Bis zum 2. September wird aber Klarheit herrschen.

Dortmund

, 28.08.2019, 11:53 Uhr / Lesedauer: 2 min
Raphael Guerreiro zögert weiter mit Vertragsverlängerung beim BVB - so reagiert Michael Zorc

Gehen oder bleiben? Was will Raphael Guerreiro? © Inderlied

Gut zwei Wochen ist es nun her, dass Hans-Joachim Watzke im Gespräch mit dieser Redaktion folgenden Wunsch geäußert hat: „Es wäre ganz gut“, sagte der BVB-Boss am 13. Juli angesprochen auf die Personalie Raphael Guerreiro, „in den nächsten 14 Tagen Bescheid zu wissen.“ Die Frist, wenn man sie denn als solche bewerten möchte, ist abgelaufen. Klarheit herrscht trotzdem noch nicht. Guerreiro zögert weiterhin mit einer Vertragsverlängerung bei Borussia Dortmund.

Zorc: „Wir haben Raphael Guerreiro keine Frist gesetzt“

„Es gibt noch keine finale Entscheidung“, sagte Michael Zorc am Dienstag auf Anfrage – und schob nach, was er in den vergangenen Wochen schon häufiger gesagt hat beziehungsweise sagen musste. „Wir sind weiter in Gesprächen.“ Der BVB-Sportdirektor stellte allerdings klar: „Wir haben Raphael Guerreiro keine Frist gesetzt.“

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Der BVB, der Guerreiros 2020 auslaufenden Vertrag gerne verlängern würde und dem Spieler ein unterschriftsreifes Angebot mit erhöhten Bezügen vorgelegt hat, wartet also weiter auf ein klares Signal des Portugiesen, der seit Längerem mit Paris Saint-Germain um Ex-BVB-Trainer und Förderer Thomas Tuchel in Verbindung gebracht wird.

Transferfenster noch bis zum 2. September geöffnet

Das Transferfenster ist nicht nur in Frankreich noch bis zum 2. September um 23.59 Uhr geöffnet – und es drängt sich der Eindruck auf, dass der 25-Jährige, der nach muskulären Problemen seit einer Woche wieder voll im Mannschaftstraining mitmischt, bis zuletzt wartet, welche Türen sich für ihn auf dem Transfermarkt noch öffnen könnten.

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Ausgeschlossen ist auf der Zielgeraden der Transferperiode nichts – und Zorc will auch generell nichts ausschließen. Weder auf der Zugangs- noch auf der Abgangsseite. Auf der Zugangsseite lässt er allerdings zumindest durchblicken, dass weitere Verstärkungen im BVB-Kader nicht unbedingt geplant sind, auch nicht auf der Stürmerposition.

Zorc sieht den BVB-Kader gut aufgestellt

„Wir halten immer die Augen offen“, sagt der seit Sonntag 57 Jahre alte Kaderplaner des BVB. „Wir sind aber schon der Meinung, dass wir uns auch so ganz gut aufgestellt fühlen.“

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