Borussia Dortmund

Sancho-Nachfolger: Bei Malen und dem BVB kann es jetzt schnell gehen

Die BVB-Suche nach einem Ersatz für Jadon Sancho steht vor dem Abschluss. Donyell Malen ist von seinem Klub PSV Eindhoven für Verhandlungen freigestellt worden, die Spur führt nach Dortmund.
Donyell Malen (l.) soll beim BVB auf Jadon Sancho folgen. © imago / Pro Shots

Über Wochen lag bleierne Untätigkeit über dem Transfermarkt, gerade auch, was Bewegung bei Borussia Dortmund anbelangte. Vor Beginn der heißen Phase der Vorbereitung mit der Abreise ins achttägige Trainingslager nach Bad Ragaz am Freitag kommender Woche (23. Juli) deutet sich nun zumindest in der wichtigsten Personalie dieses Sommers eine Entwicklung an.

Malen im Visier des BVB als Sancho-Ersatz

Borussia Dortmund braucht einen Ersatz für den zu Manchester United wechselnden Jadon Sancho. Schon zu Beginn der Woche hat er seinen Medizincheck absolviert. Nur noch Details seien zu klären, bestätigte Lizenzspieler-Leiter Sebastian Kehl, die formelle vollzugsmeldnach der Einigung zwischen den Klubs vor nunmehr zwei Wochen ist eine Frage von Tagen. Dass die Suche nach einem Nachfolger für den Engländer in Eindhoven enden soll, ist seit längerem kein Geheimnis mehr. Und die Spur führt nun eindeutig zu Donyell Malen.

Am Donnerstag bestätigte Eindhovens Technischer Direktor John de Jong gegenüber „Voetbal International“, dass der 22-jährige Stürmer vom Training freigestellt worden sei, um Gespräche mit anderen Klubs über einen Wechsel zu führen. Mit dem BVB muss Malen dem Vernehmen nach nicht mehr verhandeln, die Rahmendaten für einen Wechsel zur Borussia sollen schon besprochen sein.

Donyell Malen zum BVB? Einigung mit PSV Eindhoven steht noch aus

Einigung müssen nur noch die Klubs untereinander erzielen, und da soll es nach niederländischen Medienberichten um eine Differenz von fünf Millionen Euro gehen, die zwischen den Vorstellungen seines aktuellen Klubs (30 Millionen Euro Ablöse) und dem liegen sollen, was der BVB für Malen zu zahlen bereit ist.

Eine zeitnahe Einigung aber ist in Sicht, denn die Zeit drängt. Borussia Dortmund hat das erste Drittel der Vorbereitung mit einem absoluten Rumpfkader und ohne elf EM-Teilnehmer absolvieren müssen – sie bilden den engen Stamm der Mannschaft. Das ist alles andere als optimal für den neuen Trainer Marco Rose, der zwar immer wieder darauf hinweist, dass man sich den Gegebenheiten anpassen müsse und werde. Schon bei seiner Vorstellung am 1. Juli bekräftigte Rose, dass man „in der Offensive noch was tun“ wolle. Die Pläne mit Malen liegen griffbereit in der Schublade.

BVB-Wunschkandidat Malen erhält Freigabe für Verhandlungen

Während Malen und auch Teamkollege Denzel Dumfries vom Klub die Freigabe bekommen haben, sich einen neuen Klub zu suchen, ist ein Transfer von Noni Madueke (19) wohl vom Tisch. Auch der Rechtsaußen stand auf dem Zettel bei Borussia Dortmund, in der Generalprobe vor dem wichtigen Qualifikations-Duell für die Champions League gegen Galatasaray Istanbul aber stand Madueke für die PSV 45 Minuten auf dem Platz und schoss im Test gegen PAOK Saloniki das einzige Tor des Spiels.

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