Schindelmeiser kontert Watzke-Kritik

BVB in Hoffenheim

DORTMUND Als Jürgen Klopp am Donnerstag in Dortmund noch die Stärken des nächsten BVB-Auswärtsgegners anpries und aus dem Schwärmen fast nicht mehr herauskam, entlud sich im fernen Hoffenheim der Unmut von 1899-Manager Jan Schindelmeiser über Äußerungen vom Dortmunder Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

von Von Dirk Krampe

, 26.11.2009, 21:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nelson Valdez: Einsatz am Samstag fraglich.

Nelson Valdez: Einsatz am Samstag fraglich.

Der hatte auf der Aktionärsversammlung der Borussia Dortmund KGaA am Dienstag erneut Breitseiten in Richtung Hoffenheim geschossen. Tags darauf ruderte Watzke zwar zurück und bat in einem offenen Brief um Fairness im Umgang mit den Hoffenheimer Fans und der Vereinsführung. Besänftigen konnten seine Worte nicht.  "Populistisch" „Diesen Aufruf“, ätzte Schindelmeiser am Donnerstag, „hätte er sich schenken können, wenn er auf seine populistischen Sprüche verzichtet hätte.“ Vor dem Dortmunder Gastspiel in der von Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp aus dem Boden gestampften Rhein-Neckar-Arena ist also mal wieder reichlich Öl im Feuer.   Und auch aus Wolfsburg erntete Watzke Kritik. „Die Aussagen waren stillos und populistisch“, sagte VfL-Geschäftsführer Jürgen Marbach.Valdez verletzt Rein sportlich plagen den BVB ohnehin genug Sorgen. Vor dem Vergleich mit dem „derzeit spielstärksten Team der Liga“ (O-Ton Jürgen Klopp), das in Carlos Eduardo auch den derzeit stärksten Spieler in seinen Reihen habe, hat sich die Dortmunder Personalsituation nicht entspannt. In der letzten Minute des Mittwochs-Training verletzte sich nun auch noch Stürmer Nelson Valdez, der zwar nach der ärztlichen Untersuchung Teilentwarnung geben konnte und sich wohl „nur“ eine Muskel-Verhärtung im Oberschenkel zugezogen hat.   „Wer aber auf den Kalender schaut“, meinte Klopp, „weiß, dass es bei ihm ganz eng wird.“

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