Schmelzer zurück in Startelf - Löwe nicht im Kader

Muskuläre Probleme

Drei Pflichtspiele lang war der junge Chris Löwe (22) auf der linken Dortmunder Seite ein akzeptierter und guter Ersatzmann für den verletzten Marcel Schmelzer (23). Gegen den 1. FC Nürnberg suchte man den Aufsteiger jedoch vergeblich.

DORTMUND

20.08.2011, 18:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wieder zurück: Marcel Schmelzer (hier gegen Nürnbergs Timothy Chandler) ist wieder fit.

Wieder zurück: Marcel Schmelzer (hier gegen Nürnbergs Timothy Chandler) ist wieder fit.

Im Heimspiel gegen Nürnberg nahm Schmelzer, der unter Klopp nicht nur zum Bundesliga-, sondern auch zum Nationalspieler gereift war und der mit dem Brasilianer Leonardo de Deus Santos eine BVB-Ikone verdrängt hatte, seine angestammte Position wieder ein. Das überraschte nicht. Dass Löwe allerdings nicht einmal im Dortmunder Kader stand, dagegen schon. "Er hatte leichte muskuläre Probleme", begründete Klopp später die Maßnahme. "Wir wollten da überhaupt kein Risiko eingehen."

Es war eine Entscheidung, die er sich nicht leicht gemacht habe, gab der Trainer zu – und eine, die nicht ohne Risiko war. Denn einen Eins-zu-Eins-Ersatz für die beiden Außenverteidiger Schmelzer und Lukasz Piszczek hatte Klopp auf der Bank nicht. "Wir hätten intern reagieren können", begründete Klopp nach dem Spiel – mit Kevin Großkreutz hatte er in der Vorbereitung einen Spieler aus der Stammformation auf beiden Außenpositionen der Vierer-Abwehrkette ausgiebig getestet.

Und Schmelzer rechtfertigte das Vertrauen. In der vom BVB schwachen ersten Halbzeit war der Ex-Magdeburger ein Aktivposten, erstmals spielte Dortmund wieder mit der "Meister-Viererkette" und blieb prompt ohne Gegentreffer. "Wie Marcel sich nach so langer Pause in dieses Spiel hineingebissen hat", meinte Klopp, "das verdient allerhöchsten Respekt." 

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