Schürrle zurück zum BVB? Moskau zieht Kaufoption wohl nicht

Borussia Dortmund

BVB-Leihspieler André Schürrle kickt in Russland für Spartak Moskau. Im Sommer ist damit offenbar Schluss. Die Kaufoption soll nicht gezogen werden.

Dortmund

, 17.04.2020, 19:32 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein seltener Anblick: André Schürrle jubelt im BVB-Trikot.

Ein seltener Anblick: André Schürrle jubelt im BVB-Trikot. © picture alliance/dpa

André Schürrle ist beim BVB nicht glücklich geworden. Borussia Dortmund verlieh ihn an Spartak Moskau, die Russen haben eine Kaufoption – die sie aber wohl nicht ziehen. Damit würde Schürrle im Juli zurück nach Dortmund kommen.

Spartak-Sportdirektor bestätigt: Moskau will Schürrle nicht kaufen

Wie die Bild berichtet, wird Spartak Moskau die Kaufoption bei André Schürrle nicht ziehen. „Es ist korrekt. Wir sind mit André einvernehmlich übereingekommen, die vertraglich vereinbarte Kaufoption nicht zu ziehen. Aber André ist ein herausragender Fußballer, der unser junges Team mit seiner Erfahrung bereichert hat“, sagte demnach Spartak-Sportdirektor Tomas Zorn.

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Schürrle wird also im Sommer wieder in Dortmund auf der Matte stehen, ob er jemals in den BVB-Kader zurückkehrt, ist aber mehr als unwahrscheinlich. Der Vertrag des Offensivakteurs läuft noch bis 2021. Er muss einen neuen Klub finden oder sich andere Möglichkeiten einfallen lassen, sich fitzuhalten. Bei Borussia Dortmund jedenfalls dürfte der 29-Jährige keine Zukunft mehr haben.

BVB-Leihspieler Schürrle kuriert Verletzung in Berlin aus

Der Ex-Nationalspieler, der mit der DFB-Elf 2014 bei der WM in Brasilien triumphiert hatte, steht seit Ende Juli 2019 als Leihspieler in Moskau unter Vertrag. Auch in Russland ruht der Spielbetrieb aufgrund der Coronavirus-Pandemie und Schürrle erholt sich derzeit in Berlin von einer leichten Knöchelfraktur, wie der 29-Jährige am Wochenende in einer Videoschalte sagte. maho/dpa

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