Schwacher BVB verliert 1:2 beim VfL Wolfsburg

Gegentreffer nach 42 Sekunden

Trotz des 1:2 (1:1) beim VfL Wolfsburg hat Borussia Dortmund die Qualifikation für die Europa League weiter in der eigenen Hand. Am letzten Spieltag würde ein Sieg gegen Werder Bremen das sichere Ticket für weitere internationale Spiele bringen.

WOLFSBURG

, 16.05.2015, 17:27 Uhr / Lesedauer: 3 min
Fassungslos, sprachlos: Neven Subotic und Sokratis nach dem Treffer zum 2:1.

Fassungslos, sprachlos: Neven Subotic und Sokratis nach dem Treffer zum 2:1.

Weil bis auf Schalke die Tabellennachbarn mitspielten und auch alle Konkurrenten nicht gewinnen konnten, ist für den BVB von Platz sechs bis neun in einer Woche noch alles möglich. In Wolfsburg besiegelten zwei schnelle Treffer nach dem Anpfiff und Wiederanpfiff die unnötige BVB-Niederlage. Zum vierten Mal kassierte der BVB ein Gegentor in der ersten Spielminute.

Mats Hummels muss passen

Während des Aufwärmens seiner Mannschaft musste BVB-Trainer Jürgen Klopp noch einmal umdisponieren, weil Mats Hummels ihm das Signal gab, nicht fit zu sein. Im Abschlusstraining am Freitag hatte der Kapitän einen Schlag auf den Fuß bekommen, die Prellung schmerzte ihn dann doch zu sehr.

Der Grieche Sokratis wäre nach zwei Partien schöpferischer Pause ohnehin in die Startelf gerutscht, so aber bildeten er und Neven Subotic das Innenverteidiger-Duo bei der Borussia, die ansonsten die Partie in der erwarteten Formation begann. Und auch mit der erhofften Bank-Unterstützung von Marco Reus, der in den Kader zurückkehrte.

Calliguri frei vor Langerak

Frühe Gegentore waren in dieser Saison schon häufiger ein Thema beim BVB, und man kann sich vorstellen, was in Klopp vorgegangen sein muss, als Mitch Langerak nach 42 Sekunden den Ball aus dem Tor holen musste. Vorausgegangen war ein böser Abspielfehler von Ilkay Gündogan, der auch deshalb zum Unheil wurde, weil Gündogan nach dem Pass in die Füße von Daniel Caligiuri dem Wolfsburger nicht folgte. So tauchte Caligiuri völlig frei vor Langerak auf, nachdem er zuvor außen Kevin de Bruyne eingesetzt hatte. Der passte mustergültig in die Mitte.

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Bundesliga, 33. Spieltag: VfL Wolfsburg - BVB 2:1 (1:1)

Hier gibt´s die Bilder zur Begegnung VfL Wolfsburg gegen den BVB.
16.05.2015
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Bilder der Partie Wolfsburg gegen Dortmund.© DeFodi
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Bilder der Partie Wolfsburg gegen Dortmund.© dpa
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Bilder der Partie Wolfsburg gegen Dortmund.© DeFodi
Bilder der Partie Wolfsburg gegen Dortmund.© DeFodi
Bilder der Partie Wolfsburg gegen Dortmund.© DeFodi
Bilder der Partie Wolfsburg gegen Dortmund.© DeFodi
Bilder der Partie Wolfsburg gegen Dortmund.© DeFodi
Bilder der Partie Wolfsburg gegen Dortmund.© DeFodi
Bilder der Partie Wolfsburg gegen Dortmund.© DeFodi
Bilder der Partie Wolfsburg gegen Dortmund.© DeFodi
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Bilder der Partie Wolfsburg gegen Dortmund.© DeFodi
Bilder der Partie Wolfsburg gegen Dortmund.© DeFodi
Bilder der Partie Wolfsburg gegen Dortmund.© DeFodi
Bilder der Partie Wolfsburg gegen Dortmund.© DeFodi
Bilder der Partie Wolfsburg gegen Dortmund.© DeFodi
Bilder der Partie Wolfsburg gegen Dortmund.© DeFodi
Bilder der Partie Wolfsburg gegen Dortmund.© DeFodi
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Eine Szene aus der Partie VfL Wolfsburg gegen den BVB.© DeFodi
Eine Szene aus der Partie VfL Wolfsburg gegen den BVB.© dpa
Eine Szene aus der Partie VfL Wolfsburg gegen den BVB.© dpa
Eine Szene aus der Partie VfL Wolfsburg gegen den BVB.© dpa
Eine Szene aus der Partie VfL Wolfsburg gegen den BVB.© dpa
Eine Szene aus der Partie VfL Wolfsburg gegen den BVB.© dpa
Eine Szene aus der Partie VfL Wolfsburg gegen den BVB.© dpa
Die Bilder zur Partie VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund.© dpa
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Die Bilder zur Partie VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund.© dpa
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Schlagworte Borussia Dortmund,

Das vierte (!) Gegentor in der ersten Spielminute, das sechste in den ersten fünf Minuten – der BVB schien sich selbst mal wieder das Leben schwer machen zu wollen, kam aber schnell zurück: Kampl erlief einen Diagonal-Pass in die Spitze, VfL-Torhüter Diego Benaglio kam zu spät – es gab den fälligen Elfmeter und nur Gelb für den Schweizer, weil Kampl quer zur Torlinie unterwegs wae. Das war vertretbar. Mit seinem 15. Tor in dieser Saison brachte Pierre-Emerick Aubameyang seine Farben vom Punkt aus zurück ins Spiel (15.).

Mit Wolfsburgs de Bruyne und Bas Dost aber hatte der BVB auch in der Folge seine Probleme. Die beiden Spitzen wurden auf den Flügeln perfekt von Caligiuri und dem Ex-Dortmunder Ivan Perisic unterstützt, vor allem Caligiuri stellte rechts Erik Durm vor einige unlösbare Aufgaben. Dost (18.) und Perisic, den Marcel Schmelzer nach  einer Flanke von Caligiuri in letzter Sekunde störte (22.), hätten die Grün-Weißen in Führung bringen können. Beim Doppelpass zwischen Dost und de Bruyne und Schuss des Niederländers musste sich Langerak mit einer Hand ganz lang machen (30.).

Doch auch der BVB kam zu Chancen. Henrikh Mkhitaryan bereitete die größte mit einem unwiderstehlichen Lauf über die rechte Seite vor, seine Flanke traf perfekt den Kopf von Aubameyang, der aus drei Metern aber neben das Tor köpfte (36.).

Elfmeter nicht gegeben

Und als Timm Klose gegen den Armenier zu spät kam und klar das Sprunggelenk von Mkhitaryan traf, hätte Schiedsrichter Marco Fritz den zweiten Elfmeter für den BVB pfeifen müssen (43.). Tat er aber nicht.

Dortmunds unerklärbare Konzentrationsprobleme zu Beginn der Spielhälften erfuhren dann eine böse Fortsetzung. Nach einem Eckball traf Sokratis beim Klärungsversuch nach dem Kopfball von Perisic Mkhitaryans Schienbein, der Ball prallte vor die Füße vob Naldo, der aus der Drehunh mit links zum 2:1 traf – dass Timm Klose vor Langerak die Sicht versperrte und passiv im Abseits stand, gab diesem Treffer einen  faden Beigeschmack (49.). Der Versuch der schnellen Antwort kam in Form eines Konters über Aubameyang. Dessen Querpass aber verzog Mkhitaryan neben das Tor der Wölfe (50.).

Offenes Visier

Beide Mannschaften beharkten sich in einem ansehnlichen Spiel weiter mit offenem Visier. Der BVB suchte den offensiven Schlüssel, entwicktelte aber vor allem durch das Zentrum um den müde wirkenden Kagawa wenig Durchschlagskraft. Wolfsburg verlegte sich aufs Kontern. Und verließ sich auf seine Standard-Stärke. Als der BVB kurz unaufmerksam war, spielte de Bruyne eine Ecke scharf auf die kurze Ecke – dort zog Caligiuri direkt ab. Langerak war auf dem Posten (60.). Caligiuri blieb der gefährlichste Wolfsburger. Erneut prüfte er Langerak (69.).

Beim BVB kamen zeitgleich Reus und Immobile, Kampl und Kagawa machten Platz. Das 4-2-3-1 behielt der BVB bei, Aubameyang rückte nun auf die rechte Seite. Sokratis hatte die nächste gute Gelegenheit (79.), der richtige Zug zum Tor aber war beim BVB nun nicht mehr zu erkennen. So blieb es bei der 14. Saisonniederlage. Und Dortmund hat nun neben dem DFB-Pokalfinale vorher auch noch das Endspiel um die Europa-League-Qualifikation.

 

 

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