Der BVB tritt am 6. April zum Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League bei Manchester City an. © dpa
Champions League

So sehen die BVB-Planungen für die Spiele gegen Manchester City aus

Ein doppeltes Auswärtsspiel bleibt dem BVB in der Champions League gegen Manchester City wohl erspart. Dennoch sind viele logistische Hürden zu überspringen. So sehen die Planungen aus.

Sportlich ist das Los Manchester City wohl eines der schwersten, das der BVB im Viertelfinale der Champions League hätte erwischen können. Das Team von Pep Guardiola ist in dieser Saison die unangefochtene Nummer eins in England. Die Meisterschaft ist ManCity kaum noch zu nehmen, nach 30 Spieltagen haben die „Citizens“ 14 Punkte Vorsprung auf Stadtrivale Manchester United.

Doppeltes Auswärtsspiel bleibt dem BVB wohl erspart

Pandemisch gesehen kommt das Los für Borussia Dortmund dagegen wohl gerade zur rechten Zeit – und eine Situation, wie sie Bundesliga-Konkurrent Borussia Mönchengladbach zuletzt erlebte, bleibt dem BVB wohl erspart. Die Fohlen hatten es im Achtelfinale mit Manchester City zu tun bekommen – und musste sowohl das Heimspiel Ende Februar als auch die Auswärtspartie Mitte März in Budapest austragen, weil Deutschland seit Ende Januar eine Quarantäne für Personen vorgeschrieben hatte, die aus Großbritannien eingereist waren. Auch RB Leipzig hatte seine Spiele gegen den FC Liverpool aus den gleichen Gründen in Ungarn austragen müssen.

Kurz nach Ende der Achtelfinal-Partien wurden die Einreisebestimmungen für Großbritannien aber deutlich gelockert. Seit dem 19. März gilt das Vereinigte Königreich nicht mehr als Virusvariantengebiet, sondern „nur“ noch als Risikogebiet.

BVB-Tross muss sich mehreren Corona-Tests unterziehen

Für Borussia Dortmund bedeutet das: Die Champions-League-Spiele können in Manchester (6. April, 21 Uhr) und Dortmund (14. April, 21 Uhr) ausgetragen werden. Eine Verlegung ist aktuell kein Thema. Ganz unkompliziert ist die Reise nach Manchester für den BVB aber dennoch nicht. Denn die Rückreise nach Deutschland ist für die gesamte schwarzgelbe Reisegruppe mit Corona-Tests verbunden.

„Wenn wir aus England nach Deutschland zurückreisen, müssen wir uns entweder 48 Stunden vor Einreise testen lassen, bei Einreise oder spätestens 24 Stunden nach Ankunft“, erklärte BVB-Organisationschef Dr. Christian Hockenjos auf Anfrage der Ruhr Nachrichten. So sei es in der Corona-Einreiseverordnung vorgesehen. Das BVB-Team wird sich am Freitag und Sonntag in Dortmund testen lassen, am Montag geht es dann mit dem Flieger nach Manchester, am Mittwoch wieder zurück. Weil der letzte Test dann schon älter als 48 Stunden ist, wird der gesamte Tross in Deutschland unmittelbar noch einmal getestet.

BVB gegen Manchester City: Keine deutschen Journalisten in England

Die gleichen Bedingungen gelten auch, wenn Manchester City eine Woche später nach Dortmund reist. „Sie werden sich wahrscheinlich einen Tag vorher in England testen lassen und dann einreisen“, so Hockenjos. Die aktuellen Einreise- und Coronabestimmungen in Nordrhein-Westfalen gelten bis zum 18. April – also sowohl für das Hin- als auch das Rückspiel. „Wir hoffen nun, dass sich die Verordnungen nicht noch einmal ändern und dass Großbritannien vom Auswärtigen Amt nicht noch einmal anders eingestuft wird“, sagt Hockenjos. Für diesen Fall müsste der BVB nochmals umdisponieren.

Ein ungewöhnliches Viertelfinale in der Champions League wird es für den BVB ohnehin. Zuschauer sind aufgrund der Corona-Pandemie weder in Manchester noch in Dortmund zugelassen. Das Hinspiel in Manchester wird zudem auch ohne die Anwesenheit von deutschen Journalisten über die Bühne gehen. Manchester City lässt für das Spiel am 6. April im „Etihad Stadium“ ausschließlich Journalisten mit Wohnsitz in Großbritannien zu.

Über die Autorin
BVB-Team
Liebt geschriebene Worte, wollte deshalb nie etwas anderes als Journalistin werden. 1989 geboren im Schwarzwald, aufgewachsen im Sauerland, heute in Dortmund zu Hause. Erzählt seit 2013 die Geschichten dieser Stadt, ihrer Menschen und ihres schwarzgelben Fußballklubs.
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