Ob BVB-Coach Lucien Favre zufrieden mit dem Spielplan ist? © Kirchner-Media
Borussia Dortmund

Spielplan-Analyse: Den BVB hätte es schlimmer treffen können

Der Spielplan meint es für den BVB durchaus gut. Nach internationalen Auftritten stehen nur kurze Reisen an. Die Analyse.

Zumindest gefühlt hat die Spielzeit 2019/20 gerade erst ihr Ende gefunden und für einige Vereine aus Deutschland läuft sie sogar noch. Aber spätestens seit heute Mittag, als die Deutsche Fußball-Liga (DFL) den Spielplan für die kommende Saison bekannt gegeben hat, richtet sich der Blick schon wieder in die Zukunft. Und obwohl wie gehabt jede Mannschaft zwei Mal auf jede andere trifft, mangelt es selten an Diskussionen.

Spielplan: Borussia Dortmund hat es ganz gut erwischt

Borussia Dortmund hat es dieses Mal ganz gut erwischt. Zum Auftakt empfängt die Truppe von Lucien Favre den neuen Lieblingsgegner aus Mönchengladbach. Die andere Borussia konnte in den letzten elf Pflichtspielen stets bezwungen werden. Am ersten Spieltag der Saison 2014/15 gab es, ebenfalls im Signal Iduna Park, einen 4:0-Kantersieg. Möglicherweise wird die Partie zum offiziellen Eröffnungsspiel, sollte der FC Bayern das Finale der Champions League erreichen.

Danach geht es zum FC Augsburg, bevor der Sport-Club aus Freiburg in den Ruhrpott reist. Viele Beschwerden wird es mit Sicherheit auch nicht darüber geben, dass der BVB am vierten Spieltag bei der TSG Hoffenheim antreten muss. Somit spielt die auferlegte Blocksperre für die schwarzgelben Supporter keine Rolle, da Gästefans bis zum 31. Oktober generell nicht zugelassen sind.

Nach Hoffenheim folgt das internationale Geschäft für den BVB

Nach dem Kick in Hoffenheim starten bereits die internationalen Wettbewerbe. Hier hatten die Ansetzungen bei den Dortmunder Bossen gerne mal zu Kritik geführt. In aller Regelmäßigkeit folgte auf eine Begegnung in der Champions League ein Auswärtsspiel in der Bundesliga. Dieses Mal gibt es keinen Grund für Ärger. Nach vier der sechs Partien in der Königsklasse steht ein Heimspiel auf dem Programm, unter anderem das Derby gegen Schalke und das Topspiel gegen die Bayern.

Hinzu kommen noch Begegnungen in Bielefeld und Frankfurt. Der Reisestress hält sich also in Grenzen. Als sportlich machbar ist der obligatorische Auswärtsdoppelpack zu bewerten, der jeden Verein in der Liga ein Mal pro Saison erwartet. Mitte Dezember geht es erst zu Werder Bremen und dann zu Union Berlin. Der Saisonabschluss hat es dann noch mal in sich, am 32. und 34. Spieltag sind Leipzig und Leverkusen in Dortmund zu Gast.

Über den Autor
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Jahrgang 1980, ging schon als Jungspund den lokalen Sportgrößen in seiner Heimat auf den Keks. Im Handball überall unterwegs und meist wie früher auf dem Rasen ganz vorne zu finden, in der Mixed Zone beim Fußball ganz hinten. Seit 2016 die schwarzgelbe Stimme der Ruhr Nachrichten, seit Sommer 2020 Teil der BVB-Redaktion.
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Sascha Staat

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