Sven Bender spricht über das interne Duell mit Sebastian Kehl

Das Interview

Vor dem Saisonauftakt am Freitag gegen Hamburg muss BVB-Trainer Jürgen Klopp (44) im defensiven Mittelfeld zwischen Nationalspieler Sven Bender (22) und Kapitän Sebastian Kehl (31) wählen – viel härter geht es nicht! Wir sprachen mit Bender über seine Chance.

DORTMUND

von Von Sascha Fligge

, 02.08.2011, 07:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Sven Bender spricht über das interne Duell mit Sebastian Kehl

Sven Bender hofft auf einen Einsatz von Anfang an gegen den HSV.

Eine riesige. Beide sind mit ihren Möglichkeiten absolute Ausnahmekünstler. Es wird für jeden Gegner unglaublich schwer sein, unsere kleinen Dribbelkünstler in den Griff zu bekommen. Mit dem Ball am Fuß können Kagawa und Götze alles, sie sind in jeder Situation flexibel und machen uns unberechenbar.

Mir geht es richtig gut, ich kann mich wirklich nicht beklagen! Das Problem bestand ja darin, dass durch meine Knie-Operation eine Narbe entstand, die zu Beginn der Vorbereitung unter den hohen Belastungen dick wurde und gereizt war. Auch muskulär war alles nicht so eingespielt wie vor dem Eingriff. Aber jetzt habe ich keine Probleme mehr.

Das glaube ich nicht. Ich habe schon während der Sommerpause hart an meiner Verfassung gearbeitet, war körperlich voll auf der Höhe, als es Anfang Juli wieder los ging und konnte während der ersten eineinhalb Wochen ja auch in jedem Training mitwirken. Es ist auf keinen Fall so, dass mir jetzt 20 Prozent Fitness fehlen würden. Und während der vergangenen Tage habe ich wirklich eine Menge nachholen können.

Das weiß nur der Trainer. Es war nicht mein Wunsch, im Pokal auf der Bank zu sitzen, aber wie gesagt: Ich habe die vergangenen Tage genutzt, um wichtige und aus meiner Sicht richtig gute Einheiten zu absolvieren.

Zunächst einmal glaube ich, dass Sebastian und ich dem Trainer die Entscheidung sehr, sehr schwer machen. Ich für meinen Teil habe versucht, immer alles rauszuhauen. Wenn Jürgen Klopp dennoch bestimmt, dass Sebastian am Freitag gegen den Hamburger SV beginnt, heißt das, dass es wohl an mir liegt, dass dem Trainer irgendetwas an meinem Spiel noch nicht gefällt. Dann werde ich wohl noch ein bisschen mehr machen müssen, um meine Situation zu ändern.  

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