Tauber Fuß: Benders Einsatz gegen Piräus fraglich

Mr. Zuverlässig

Es schien in den vergangenen Spielen ganz so, als habe der BVB seine Stammbesetzung für die Doppel-Sechs gefunden. Jung-Nationalspieler Sven Bender und Kapitän Sebastian Kehl überzeugten gegen Köln (5:0) und Dresden (2:0). Doch in Stuttgart riss das Duo zur Pause auseinander. Für das Champions-League-Spiel gegen Piräus droht in der Zentrale ein Umbau.

STUTTGART

30.10.2011, 14:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bangt um seinen Einsatz: Sven Bender (l.).

Bangt um seinen Einsatz: Sven Bender (l.).

Zur Pause musste Dortmunds Mr. Zuverlässig in der Kabine bleiben. Der Knöchel, der schon nach dem Pokalspiel gegen Dresden Probleme gemacht hatte, ließ keine weiteren Einsatzminuten zu. „Mir ist Mitte der ersten Hälfte der Fuß taub geworden“, erklärte Bender. „Ich hatte keine Kontrolle mehr. Und auch jetzt ist das Gefühl im Fuß noch nicht besser geworden.“ Frustriert humpelte der Ex-Sechziger anschließend in Richtung Mannschaftsbus. Einen Tag später hatte sich seine Laune noch nicht wesentlich gebessert. Zwar war da Taubheitsgefühl am Sonntagmorgen verschwunden, doch es fehlte weiterhin die Stabilität im Knöchel.

Offizielle Diagnose: Bänderdehnung und -Reizung. Die Prognose des Sechsers: „Es wird relativ eng.“ Wer die Leidensfähigkeit des 22-Jährigen kennt, weiß, dass eine solch vorsichtige Prognose nichts Gutes verheißt. In Stuttgart übernahm Moritz Leitner Benders Posten – und nicht etwa Ilkay Gündogan. Der 18-jährige Leitner machte seine Sache durchaus ordentlich. Gut möglich, dass der Youngster nun auch Dienstag im wichtigen Spiel in der Königsklasse gegen Piräus die Chance bekommt, sich über einen längeren Zeitraum zu beweisen.

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