Transferaktivitäten des BVB auf der Zielgeraden - Zorc lobt Balerdi

Nach Toprak-Wechsel

Die Transferaktivitäten des BVB befinden sich nach dem Wechsel von Ömer Toprak auf der Zielgeraden. Michael Zorc hat das Gros der Arbeit erledigt - und lobt die Entwicklung von Leonardo Balerdi.

Dortmund

, 11.08.2019, 16:07 Uhr / Lesedauer: 1 min
Transferaktivitäten des BVB auf der Zielgeraden - Zorc lobt Balerdi

Hausaufgaben fast erledigt: Sportdirektor Michael Zorc. © Guido Kirchner

Topraks Transfer an die Weser entlastet das Dortmunder Gehaltsbudget und spült, wenn die Kaufverpflichtung nach einer geringen Anzahl von Spielen greift, auch eine hübsche Ablösesumme in die BVB-Kassen. Durch den Wechsel des Innenverteidigers hat sich die Kadergröße auf 28 Spieler reduziert, in dieser Zahl enthalten ist allerdings auch der vierte, derzeit noch verletzte Torhüter Luca Unbehaun sowie U19-Aufrücker Tobias Raschl, der zunächst in der U23 eingesetzt werden soll.

Zorc: „Richtige Balance finden“

Weitere Veränderungen im Kader sind nicht ausgeschlossen, werden sich aber eher in einem geringeren Rahmen abspielen. Eine Wunschzahl für die Größe des Kaders, mit dem Trainer Lucien Favre arbeiten werde, gebe es nicht, sagte Zorc auf Anfrage am Sonntag. „Es geht um die richtige Balance in der Struktur des Kaders, nicht darum, ob wir einen Spieler mehr oder weniger haben.“

Transferaktivitäten des BVB auf der Zielgeraden - Zorc lobt Balerdi

Zorc bescheinigt Leonardo Balerdi (l.) eine positive Entwicklung. © Kirchner-Media

Der junge Sergio Gomez bleibt ob seiner eher geringen Einsatzchancen ein Kandidat für eine Ausleihe. Für ihn einen passenden Verein zu finden, in der er regelmäßige Spielzeiten bekommen und seine Weiterentwicklung betreiben kann, dürfte angesichts des großen Potenzials des U19-Europameisters nicht so schwierig sein.

Guerreiro-Zukunft weiterhin offen

Für Leonardo Balerdi, für den bis vor einer Woche ähnliche Voraussetzungen galten wie für Gomez, ist die Tür für einen Wechsel auf Leihbasis hingegen durch die Personalie Toprak nun zu. Zorc traut dem Südamerikaner auch zu, sich im Dortmunder Kader Einsatzzeiten zu erkämpfen. „Er hat einen großen Sprung gemacht.“

Offen ist auf der Zielgeraden der Transferperiode weiter die Zukunft von Raphael Guerreiro. Zorc wollte sich zu dieser Personalie am Sonntag nicht äußern. Auch nicht dazu, inwieweit die frische Muskelverletzung des Portugiesen eventuelle Interessenten an einer Verpflichtung abschrecken könnte.

Lesen Sie jetzt