Videobeweis in Reinkultur: Pure Verwirrung bei BVB gegen Sevilla

Champions League

Borussia Dortmund zieht ins Viertelfinale der Champions League ein. Nach dem 2:2 gegen Sevilla wird über verrückte fünf Minuten und pure Verwirrung durch den Videobeweis diskutiert.

Dortmund

, 09.03.2021, 22:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Schiedsrichter Cüneyt Cakir in der Review-Area.

Schiedsrichter Cüneyt Cakir in der Review-Area. © imago / Kirchner-Media

Der zweite Durchgang im Dortmunder Stadion war gerade einmal 180 Sekunden alt, da bejubelte Erling Haaland seinen vermeintlichen Treffer zum 2:0. Gut fünf Minuten später stand es dann wirklich 2:0 für den BVB - und die Verwirrung war perfekt.

BVB gegen Sevilla: Kuriose Entscheidungen am laufenden Meter

Was war passiert? In der 48. Minute setzte sich Haaland nach einem Pass von Thorgan Hazard im Zweikampf robust gegen Sevillas Fernando durch. Großer Jubel. Schiedsrichter Cüneyt Cakir schaute sich die Szene allerdings in der Review-Area an - und fällte eine kuriose Entscheidung. Das Tor wurde annulliert und Dortmund ein Elfmeter zugesprochen, weil Kounde eine Minute vor dem vermeintlichen 2:0 Haaland im Strafraum am Trikot gezogen hatte.

Die Schiedsrichter-Experten „Collinas Erben“ klärten via Twitter auf: „Weil Cakir den Einsatz von Haaland als Foul bewertet hat, war kein Vorteil möglich. Da das Spiel nach der vorigen Strafraumszene nicht unterbrochen und fortgesetzt war, konnte der Einsatz gegen Haaland noch reviewt und mit Strafstoß geahndet werden.“ Ist doch logisch!

Im zweiten Versuch erzielt BVB-Stürmer Haaland das 2:0

Doch damit nicht genug. Sevilla-Torhüter Bono parierte Haalands Strafstoß, bewegte sich aber minimal zu früh von der Linie. Und so wurde der Elfmeter zwei Minuten später wiederholt. Haaland schoss wieder in die vom Schützen aus rechte Ecke, da flog auch Bono hin - dieses Mal schlug der Ball im Gehäuse ein. Manchmal ist es dann doch ganz einfach.

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