Viele freie Plätze im BVB-Bus

DORTMUND Im Rudolf-Harbig-Stadion erwartet den BVB im Duell mit dem ehemaligen Zweitligisten am heutigen Samstag (14 Uhr) ein heißer Tanz.

von Von Dirk Krampe

, 14.09.2007, 17:36 Uhr / Lesedauer: 1 min
<p>Hat sich durchgesetzt: Yasin Öztekin. Schütze</p>

<p>Hat sich durchgesetzt: Yasin Öztekin. Schütze</p>

 Die Zuschauer sind als temperamentvoll bekannt, aber auch dafür, schnell umzuschwenken, wenn es für die Heimelf nicht läuft. "Dafür", sagt Theo Schneider, "können wir mit einer engagierten Leistung selbst sorgen."

Nicht chancenlos

Nach zwei Siegen in Folge wähnt Dortmunds Trainer seine Mannschaft auch bei der nächsten Ost-Herausforderung nicht chancenlos. Dynamo verfügt im Kader zwar über die geballte Routine von 281 Bundesliga-Spielen - verteilt auf sechs Spieler -, hat aber bislang keine Bäume ausgerissen. "Deren Zielsetzung", so Schneider, "heißt klar Zweitliga-Aufstieg." Sich nur für die neue 3. Liga zu qualifizieren, käme schon einer Enttäuschung gleich. Dementsprechend groß ist der Druck, unter dem Spieler und Trainer Norbert Meier stehen. Zwei Auswärtssiege zuletzt in Ahlen und Oberhausen haben Meier immerhin etwas Luft verschafft.

Anreise nicht optimal

Die Anreise des BVB gestaltete sich gestern alles andere als optimal. Mehmet Akgün und Christopher Nöthe blieben auf Abruf für die Profis noch in Dortmund und reisten erst nach dem Bundesliga-Spiel gegen Bremen mit Torhüter Marcel Höttecke und Martin Amedick per VW-Van nach. Mit im Klein-Bus auch David Vrzogic und Fabian Buttgereit, die schulischen Verpflichtungen nachkommen mussten. Das Sextett wurde erst am frühen Samstag in Dresden erwartet. Ob auch Lars Ricken (erneute Rückenprobleme) noch zustieg, wurde erst in letzter Minute entschieden.

Hellwach

Im Spiel werden nicht nur die Nachzügler trotz Schlafmangels hellwach sein müssen. Dynamos Achse Nikol-Wagefeld-Dobry steht für jede Menge Erfahrung. Dobry als einziger Dynamo-Torschütze (fünf Treffer) wird ein Fall für die BVB-Innenvertdigiger Uwe Hünemeier und Amedick. Sahr Senesie könnte Rickens Part hinter den Spitzen übernehmen, sollte der BVB-Profi nicht fit werden.

Die Leistenprobleme von Dennis Omerbegovic sind operativ behoben worden. Der Angreifer fällt für circa vier bis sechs Wochen aus.

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