Vor BVB-Spiel: Freiburg-Trainer Streich schwärmt von der Dortmunder Offensive

Borussia Dortmund

Vor dem Spiel gegen Borussia Dortmund schwärmt Christian Streich von der BVB-Offensive. Der Trainer des SC Freiburg rechnet sich dennoch Chancen aus.

Dortmund

, 28.02.2020, 14:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Christian Streich steht mit dem SC Freiburg in Dortmunder vor einer Mammutaufgabe.

Christian Streich steht mit dem SC Freiburg in Dortmunder vor einer Mammutaufgabe. © dpa

Borussia Dortmund empfängt am 24. Bundesliga-Spieltag den SC Freiburg. Am Donnerstag hat sich Freiburg-Coach Christian Streich auf der Pressekonferenz zum Gastspiel beim BVB geäußert.

BVB gegen den SC Freiburg: Das sagt SCF-Trainer Christian Streich ...


... über die Chancen in Dortmund: „Die Chancen stehen 0:0 und es geht los. Wir haben Videos geschaut vom Training, haben Dinge besprochen. Es geht auch ums Durchsetzungsvermögen, ums Behaupten. Jeder hat nicht nur die Aufgabe, gegen seinen Mann zu spielen, sondern auch in der Wahrnehmung den anderen zu schützen und zu lauern - mit der nötigen Härte. Faire Härte, körperliche Präsenz. Die ist vonnöten.“

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... zum Training der Freiburger: „Wir haben diese Woche das Behaupten trainiert. Mit dem Rücken zum Tor mit den Offensivspielern. Präsenz zu zeigen gegen die Abwehrspieler und Torabschlüsse haben wir gemacht, aus verschiedenen Positionen.“


... über Borussia Dortmund: „Dortmund ist natürlich stark im Umschaltspiel, gerade in den direkten Duellen. Da können sie sich immer darauf verlassen, dass sie Spieler haben, die sich freuen, dass sie Eins-gegen-Eins-Duelle haben. Weil sie dann draufgehen und die individuelle Fähigkeit haben, einen Spieler aus dem Rennen zu nehmen oder sogar zwei. Deshalb ist es noch wichtiger, dass du Kompaktheit herstellst, geringe Abstände hast, läufst und dich taktisch schlau verhältst. Das haben wir die Woche geübt, weil wir wissen, wie Dortmund spielt.“

... zur taktischen Ausrichtung: „Vielleicht 3-5-2. Jeder Spieler muss auf dem Platz seine Aufgabe erfüllen, wir dürfen die Abstände nicht zu groß werden lassen. Das gilt auch für die Standardsituationen, dass die Dinge, die wir besprochen haben, zu hundert Prozent umgesetzt werden. Gegen Bayern haben wir mit zwei Innenverteidigern gespielt und es sehr, sehr gut gemacht. Die Handlungsschnelligkeit von Dortmund ist außergewöhnlich. Wir dürfen nicht ängstlich sein, müssen mutig auftreten, die Bälle zu erobern und sie weiterleiten.“


... über die Stärken des BVB: „Die individuelle Qualität von Sancho, Reyna, Hazard ist sehr hoch - da man muss natürlich schauen, dass sie nicht ins Tempo kommen. Wir werden unsere Spieler darauf vorbereiten. Viele Dortmunder Spieler kommen über die Körperlichkeit - da haben wir nicht so viele. Und die, die nicht über die Körperlichkeit kommen, müssen alles tun, damit wir diese Defizite und die Überlegenheit des Gegners auffangen.“

... über Freiburgs Personal: „Alle stehen zur Diskussion, wir überprüfen alles. Wir haben einige Verletzte und dann geht es darum, welche Körperlichkeit können wir einbringen. Auch in Bezug auf Schnelligkeit und Behauptungswillen. Wir überlegen schon.“

Verzichten müssen die Freiburger definitiv auf Amir Abrashi und Chang-Hoon Kwon (beide Muskelfaserriss). Der Einsatz von Stürmer Luca Waldschmidt (Adduktorenprobleme) ist unwahrscheinlich.
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