Wagner für Geschenk offen

Samstag beim 1. FC Köln II

Am vergangenen Mittwoch hatte David Wagner, Trainer des BVB-Regionalligateams, Geburtstag. Das sportliche Geschenk will ihm seine Mannschaft am Samstag mit einem Sieg gegen den 1. FC Köln II nachreichen.

DORTMUND

von Von Wolfgang Bergs

, 21.10.2011, 17:29 Uhr / Lesedauer: 2 min
Freitag 25.04.2014, 3. Liga, Saison 2013/14 - 36. Spieltag im Stadion Rote Erde, BVB Borussia Dortmund II - SV Wehen Wiesbaden 1:4, Zlatan Alomerovic (Torwart, BVB II) gegen Nico Herzig (SVW), Marian Sarr (BVB II), v.l.

Freitag 25.04.2014, 3. Liga, Saison 2013/14 - 36. Spieltag im Stadion Rote Erde, BVB Borussia Dortmund II - SV Wehen Wiesbaden 1:4, Zlatan Alomerovic (Torwart, BVB II) gegen Nico Herzig (SVW), Marian Sarr (BVB II), v.l.

„Wir haben intensive Trainingseinheiten in dieser Woche gehabt“, erzählt David Wagner, der bei der 2:3-Niederlage gegen den FSV Mainz 05 am vergangenen Samstag vor allem bemängelte, dass seine Mannschaft zu wenig Gier nach Erfolg gezeigt und es an der notwendigen Konzentration gemangelt habe. „Wir haben zu wenig von unseren Tugenden angeboten, so dass die Niederlage völlig verdient war.“ Die sollen am Samstag aber wieder zum tragen kommen. „Wer als Gegner kommt, ist dabei eigentlich egal, ich erwarte von der Mannschaft eine Reaktion auf die Niederlage“, sagt der Fußball-Lehrer „und ich bin guter Dinge, dass sie kommt. Egal wer, er muss sich richtig anstrengen, um gegen uns bestehen zu können.“

Allerdings trifft dieser Optimismus auf eine breite Kölner Brust. Immerhin hat der FC, der momentan auf Platz drei der Tabelle rangiert, seine letzten drei Begegnungen gewonnen und dabei 12 Tore erzielt. „Wir müssen deswegen mannschaftlich geschlossen auftreten und einen sauberen Ball nach vorne spielen“, fordert David Wagner, der personell aus dem Vollen schöpfen kann. Zum Kader der Vorwoche stoßen zusätzlich noch Konstantin Möllering und Florian Kringe dazu. Im Tor löst diesmal Zlatan Alomerovic Johannes Focher ab, auch wenn das zu Saisonbeginn angedachte Wechselspiel nicht unbedingt zur vollsten Zufriedenheit des Trainers ausfällt.

„Auch hier ist es bis jetzt so, dass es bei Auswärtsspielen klappt, bei Heimspielen weniger“, sagt David Wagner. Doch mit den „Heimproblemen“ wollte er sich in dieser Woche nicht beschäftigen: „Jetzt geht es erstmal nach Köln.“ Und gegen ein nachträgliches Geschenk in Form eines Sieges hat David Wagner nichts einzuwenden: „Das nehme ich gerne an.“ 

Lesen Sie jetzt