Wankender BVB steht gegen Neapel unter Zugzwang

Champions League

In der Vorsaison ging die wundersame Reise durch die Champions League erst in Wembley zu Ende, jetzt droht Borussia Dortmund eine Herbstdepression. Nur 183 Tage nach dem Finale von London muss der Fußball-Bundesligist um den Verbleib in der Königsklasse bangen.

DORTMUND

von Von Heinz Büse (dpa)

, 25.11.2013, 21:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Trainer Jürgen Klopp geht gut gelaunt in das "Endspiel" gegen den SSC Neapel.

BVB-Trainer Jürgen Klopp geht gut gelaunt in das "Endspiel" gegen den SSC Neapel.

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Champions League: Abschlusstraining des BVB in Brackel

Bilder vom Abschlusstraining des BVB vor dem Champions-League-Spiel gegen den SSC Neapel.
25.11.2013
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BVB-Training am 25. November.© Foto: dpa
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Nach dem ernüchternden 0:3 am Samstag im Bundesliga-Gipfel, mit dem der FC Bayern seinen Abstand zum vermeintlich ärgsten nationalen Widersacher auf möglicherweise vorentscheidende sieben Punkte ausbaute, steht die Borussia mächtig unter Zugzwang.

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Champions League: Abschlusstraining des BVB in Brackel

Bilder vom Abschlusstraining des BVB vor dem Champions-League-Spiel gegen den SSC Neapel.
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BVB-Training am 25. November.© Foto: dpa
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Die Niederlage soll aber keinen Einfluss auf das Spiel gegen Neapel haben. 2Wir sind nicht so schnell von unserem selbstbewussten Weg abzubringen", sagte Klopp am Montagabend. Und auch Sokratis bezeichnete die Schlappe als "abgehakt". "Wir sind total programmiert auf Sieg", meinte der Verteidiger.

Die Tabelle in der Gruppe F verheißt wenig Gutes. Mit sechs Punkten rangiert der BVB drei Zähler hinter dem Führungsduo FC Arsenal und SSC Neapel. Weil ein Erfolg der Londoner im zeitgleichen Heimspiel gegen das bisher punktlose Team aus Marseille als wahrscheinlich gilt, ist Dortmund zum Siegen verdammt.

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Hauptversammlung des BVB in der Westfalenhalle 3B

Bilder der BVB-Hauptversammlung in der Westfalenhalle 3B.
25.11.2013
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BVB-Hauptversammlung am 25. November.© Foto: dpa
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BVB-Hauptversammlung am 25. November.© Foto: DeFodi
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"Das ist ein Finale", sagte Sokratis. "Wir müssen gewinnen, wir wollen gewinnen, und dafür werden wir morgen alles tun." Torhüter Roman Weidenfeller hält das Duell mit den Italienern für "noch wichtiger" als das zurückliegende mit dem FC Bayern. 

An Motivation dürfte es nicht mangeln. Denn nach dem denkwürdigen 1:2 im ersten Gruppenspiel am 18. September in Neapel, wo Trainer Klopp nach einem Wutanfall auf die Tribüne verbannt und Weidenfeller des Feldes verwiesen worden war, brennen alle Borussen auf Revanche."Wir können dieses Spiel gewinnen, wenn die Jungs alles aus sich rausholen. Und wir werden dieses Spiel gewinnen, weil die Jungs alles aus sich rausholen", versprach Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke auf der Jahreshauptversammlung am Sonntag.  

Mehr noch als im Kräftemessen mit den Bayern herrscht in der Abwehr Personalnot. Denn der in der Bundesliga nur drei Tage nach seiner Verpflichtung überraschend in die Startelf beorderte Manuel Friedrich darf in der Champions League nicht eingesetzt werden.Damit wird Klopp erneut zu Umbauarbeiten gezwungen. Gut möglich, dass Sven Bender vom Mittelfeld auf die Position des Innenverteidigers rückt. Der 33-jährige Sebastian Kehl ist für Klopp eine Option: "Seine Erfahrung könnte man morgen ganz gut gebrauchen."  

SO KÖNNTEN SIE SPIELEN
BVB: Weidenfeller - Großkreutz, Sokratis, Bender, Durm - Kehl, Sahin - Blaszczykowski, Mkhitaryan, Reus - Lewandowski
SSC: Reina - Maggio, Raul Albiol, Britos, Armero - Behrami, Inler - José Callejon, Pandev, Mertens - Higuain

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