Watzke stichelt gegen Kind

Streit um 50+1

Im ewig währenden Streit um die 50+1-Regel (verbietet die Stimmenmehrheit von Investoren bei Fußballklubs) in der Fußball-Bundesliga lagen Hannovers Klubchef Martin Kind (67) und Borussia Dortmunds KGaA-Boss Hans-Joachim Watzke (52) über Kreuz.

DORTMUND

von Von Sascha Fligge

, 30.08.2011, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hans-Joachim Watzke kritisiert den Antrag von Martin Kind (Foto).

Hans-Joachim Watzke kritisiert den Antrag von Martin Kind (Foto).

Am Montag stichelte Watzke während der Dortmunder Bilanzpressekonferenz gegen Hannovers Boss. „Herr Kind“, sagte Watzke, „hat sich selbst ad absurdum geführt. Jahrelang hieß es von ihm, mit der gegenwärtigen Finanzausstattung könne Hannover 96 nicht international spielen. Und jetzt geht das auf einmal doch, weil er mal einen vernünftigen Trainer (Mirko Slomka, d. Red.) geholt hat.“ Hannover 96 hatte sich mit seiner vergleichsweise günstigen Mannschaft vor einer Woche sensationell gegen das sündhaft teure Star-Ensemble des FC Sevilla durchgesetzt und war in die Europa-League-Gruppenphase eingezogen. Watzke: „Im Grunde müsste Herr Kind seinen Antrag zurückziehen.“

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