Wazinski stinksauer

DORTMUND „Wenn du so etwas erlebst, hinterfragst du dich auch selbst. Aber eigentlich hat im Vorfeld alles gepasst. Die Vorbereitung auf das Spiel war optimal", sagte ein enttäuschter BVB-Trainer Peter Wazinski.

von Von Peter Ludewig

, 22.06.2008, 18:20 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fordert Dreier zum Auftakt: Peter Wazinski

Fordert Dreier zum Auftakt: Peter Wazinski

"Für unser Dafürhalten haben wir die Mannschaft vernünftig eingestellt. Und dann das“, wusste sich Wazinski bei allem Respekt vor dem starken, aber nicht übermächtigen Gegner, keinen Reim auf den eklatanten Leistungseinbruch gegenüber den Halbfinalspielen gegen den 1. FC Kaiserslautern zu machen.

Da hatte vor allem im Rückspiel die Defensivabteilung eine ausgezeichnete Vorstellung geboten. Diesmal das totale Gegenteil.

Ohne Aggressivität und ohne Wille

Wazinski, nach dem Abpfiff nicht angesäuert, sondern fassungslos und stinksauer: „Die Jungen haben Ziele, Spielerberater und nehmen den Mund oft voll. Und zu solch einem Ereignis lassen sie Grundeigenschaften wie Aggressivität, Wille und Körpersprache vermissen.“

 Ausnehmen von seiner ungewohnt offenen Kritik wollte er lediglich Torwart Zlatan Alomerovic, der ein Debakel vereitelte, Kapitän Marc Hornschuh, Ivan Paurevic und Daniel Ginczek.

Dementsprechend nüchtern fand der Ausklang statt: Rückfahrt, Tür auf, Wiedersehen, Feierabend. Am 14. Juli beginnt die Vorbereitung mit dem neuen Jahrgang.

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