Wechsel von Mario Götze zu Inter Mailand scheiterte - BVB-Zukunft ungewiss

Borussia Dortmund

Mario Götze stand in der abgelaufenen Transferperiode kurz vor einem Vereinswechsel. Inter Mailand soll intensiv um den 27-jährigen Dortmunder gebuhlt - und weiter Interesse haben.

Dortmund

, 05.09.2019, 11:49 Uhr / Lesedauer: 2 min
Wechsel von Mario Götze zu Inter Mailand scheiterte - BVB-Zukunft ungewiss

Mario Götze ist mit seiner Situation in Dortmund momentan nicht zufrieden. © imago

Nach Informationen dieser Redaktion war das Interesse der Italiener konkret. Das berichtet auch die „Gazzetta dello Sport“. Dass der Wechsel nicht zustande kam, muss nicht das Ende der Bemühungen sein. Das Italienische Sport-Fachblatt schreibt, dass der mailändische Traditionsklub Götze weiter im Auge behalte und seinen Fokus nun darauf richte, Götze im Winter (für eine geringere Ablöse) oder im kommenden Sommer ablösefrei zu verpflichten.

Giuseppe Marotta (62), seit Ende vergangenen Jahres als Vorstandsvorsitzender bei Inter verantwortlich, ist ein mit allen Wassern gewaschener Manager. Bevor er in Mailand den Chefsessel übernahm, führte er acht Jahre lang die Geschäfte bei Juventus. Sein Markenzeichen in Italien: Marotta hat die beste Spürnase und ein gutes Händchen, wenn es um die Akquise ablösefreier Spieler geht. Das träfe im Fall Mario Götze im Laufe der Saison zu.

Laufzeit und Gehalt sind Knackpunkte in den Verhandlungen des BVB mit Mario Götze

Über Götzes Zukunft wird seit Wochen heftig spekuliert. Gespräche über eine Ausweitung seines 2020 auslaufenden Vertrags sollen in diesen Wochen starten, der BVB hat Götze dabei lange Leine gelassen und bislang nicht auf eine schnelle Entscheidung gedrängt. Laufzeit und vor allem der Wunsch der BVB-Führung, sein Gehalt zu reduzieren, könnten Knackpunkte in den Gesprächen sein.

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Der Spieler selbst schweigt seit Wochen – und nutzt wohl die Zeit, die der Klub ihm gibt, um seine Situation zu bewerten. Wie im vergangenen Jahr kommt Götze in der Anfangsphase der Saison kaum zum Zug. Die Auswärtsspiele in Köln und Berlin verfolgte er nur von der Bank, zwei späte Einwechselungen beim Bundesliga-Auftakt gegen Augsburg und im Pokal gegen den Drittligisten Uerdingen entsprechen bei weitem nicht den Erwartungen des Weltmeisters von 2014.

Watzke: „Wenn die Englischen Wochen starten, werden wir jeden Spieler brauchen“

Dass Sturm-Konkurrent Paco Alcacer deutlich fitter ist als im Vorjahr und weiter regelmäßig trifft, erschwert Götzes Situation. Er wird im Herbst klarer sehen: „Wenn die Englischen Wochen starten, werden wir jeden Spieler brauchen“, hat Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kürzlich erklärt. Daran wird auch Mario Götze seinen Trainer Lucien Favre messen wollen.

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