Weiterhin kein Teamtraining! BVB-Profis setzen individuelle Einheiten fort

Borussia Dortmund

Bei Borussia Dortmund ruht auch in den kommenden Tagen der Ball. Der Trainerstab verordnet den BVB-Spielern aufgrund der Coronavirus-Pandemie weiterhin individuelles Training.

Dortmund

, 23.03.2020, 13:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Auf dem Trainingsgelände des BVB in Brackel ruht weiterhin der Ball.

Auf dem Trainingsgelände des BVB in Brackel ruht weiterhin der Ball. © imago / Hans Blossey

Das Traininsggelände von Borussia Dortmund im Stadtteil Brackel wird auch in den kommenden Tagen verwaist bleiben. Während das Nachwuchsleistungszentrum schon seit Mitte März geschlossen ist, wird auch bei den BVB-Profis weiterhin kein regulärer Betrieb stattfinden.

BVB-Spieler erhalten Trainingspläne für individuelles Programm

Wie der Verein am Montagmittag mitteilte, werde bis zum kommmenden Montag (30. März) kein Teamtraining stattfinden. Die Spieler werden „bis dahin Trainingspläne von Athletiktrainer-Chef Andreas Beck umsetzen“.

Das Präsidium der Deutschen Fußball Liga (DFL) tagt am Dienstag via Schaltkonferenz, um das weitere Vorgehen in der 1. und 2. Bundesliga vorzubereiten. Beschlüsse sind nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur nicht zu erwarten. Diese sollen - soweit es die Gesamtlage zulässt - bei der außerplanmäßigen Mitgliederversammlung voraussichtlich am 31. März fallen.

DFL disutiert am Dienstag über Spielplan-Szenarien

Fest steht, dass der von der DFL ohnehin schon als unrealistisch eingestufte Termin am ersten April-Wochenende für eine Saisonfortsetzung nicht mehr haltbar ist. In der Präsidiumssitzung soll es um Spielplan-Szenarien, aber auch um die Liquiditätssituation der Vereine und vorbereitende Maßnahmen gehen. Das Gremium umfasst neun Personen, Sprecher ist DFL-Geschäftsführer Christian Seifert.

Gerechnet wird mit einer Absage aller Spieltage mindestens bis Ende April. Dann könnte in einer erneuten Bewertung die Pause sogar nochmals bis Ende Mai verlängert werden. Angesichts der Ausmaße der Pandemie geht es in den Denkmodellen nur noch um sogenannte Geisterspiele ohne Fans in den Stadien. 82 Partien stehen noch aus.

Mit dpa-Material

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