"Wir finden gemeinsamen Nenner"

DORTMUND Die Weihnachtspause durfte er völlig entspannt genießen – Theo Schneider (47) hat als Trainer von Borussia Dortmunds Regionalliga-Mannschaft selbst kühnste Erwartungen erfüllt. Ein aktuell vierter Tabellenplatz und die Gewissheit, das beste Regionalliga-Nord-Team des Jahres 2007 zu stellen, stärken die eigenen Ambitionen. „Wir wollen in die 3. Liga“, sagt Schneider und blickt zuversichtlich ins Jahr 2008.

von Von Harald Gehring

, 02.01.2008, 16:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Geht von einer Vertragsverlängerung beim BVB aus: Theo Schneider

Geht von einer Vertragsverlängerung beim BVB aus: Theo Schneider

Die Weihnachtspause endet, wann steigt das erste Borussen-Training im neuen Jahr? Theo Schneider: Am Freitag trifft sich der 20-köpfige Kader gleich zur Abfahrt nach Halle an der Saale, wo wir unser erstes Hallenturnier bestreiten. Alle Spieler haben in der Weihnachtspause ihre individuellen Trainingspläne abgearbeitet und stecken schon wieder voll im Lauftraining.

Sechs Hallenturniere warten auf den BVB. Ist das nicht zu viel angesichts großer Verletzungsgefahr? Schneider: Diese vermeintlich größere Verletzungsgefahr hat sich zu unserem Glück bislang nicht bestätigt. Außerdem wird im Aufgebot ständig gewechselt, so dass der einzelne Spieler maximal drei Turniere absolviert.

Vier der Hallenturniere steigen in den neuen Bundesländern. Nimmt der BVB dort wegen der höheren Preisgelder teil? Schneider: Zunächst einmal sind die Turniere dort sehr gut besetzt. Aber es gibt auch attraktive Startgelder, mit denen wir einen Teil unserer Trainingslager-Kosten in Malaga bestreiten. Dort trainieren wir vom 31. Januar bis zum 7. Februar.

Am 19. Januar wird das erste „Freiluftspiel“ beim Bonner SC ausgetragen. Steht Marcel Höttecke dann im BVB-Tor? Schneider: Darauf habe ich keinen Einfluss. Wir warten ab, wie und was unsere Klubspitze entscheidet. Und das ist noch offen.

Dringt die Torwart-Diskussion des Bundesligisten bis ins Regionalliga-Team vor? Schneider: Natürlich, es könnte schließlich unter Umständen große Konsequenzen für die Regionalliga-Mannschaft nach sich ziehen.

Ein anderes drängendes Thema ist die Vertragsverlängerung mit Ihnen. Gibt es Neuigkeiten? Schneider: Demnächst setzt sich unser Sportdirektor Michael Zorc mit mir zusammen. Dann sprechen wir.

Und wie wird das Ergebnis aussehen, ist der Weg frei für die Vertragsverlängerung? Schneider: Die Aufgabe, für Borussia Dortmund als Trainer zu arbeiten, bereitet mir großen Spaß. Wir sind als Team doch sehr erfolgreich. Deshalb hege ich auch keine Abwanderungsgedanken. Ich denke, Michael Zorc und ich, wir finden einen gemeinsamen Nenner.

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