"Wir waren von der ersten Sekunde an dominant"

Klopp im Interview

DORTMUND 1:0-Sieg in Gladbach, 2:0-Erfolg gegen Bochum, insgesamt 229 Minuten ohne Gegentor - und trotzdem hat Borussia Dortmund die obere Tabellenhälfte noch nicht erreicht. Nach dem kleinen Ruhrpottderby sprachen wir am Sonntagabend mit BVB-Trainer Jürgen Klopp.

von Aufgezeichnet von Sascha Fligge

, 18.10.2009, 22:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Trainer Jürgen Klopp.

BVB-Trainer Jürgen Klopp.

Das stimmt, es hatte aber nichts damit zu tun, dass wir uns im Duell mit Bochum vor dem Anstoß als Favorit gefühlt hätten. Ich glaube, dass Blaszczykowski und Zidan hinter Barrios einen richtigen Schritt nach vorne gemacht haben. Sie fühlen sich in dieser Rolle ausgesprochen wohl.  

Ja, absolut.  

Eigentlich war schon immer mannschaftsdienlich. Aber ich gebe zu, dass das Dortmunder Publikum ihn noch nie sp passsicher erlebt hat wie zurzeit. Er ist wirklich in hervorragender Verfassung.  

Vor allem, weil er Schüttelfrost hatte. Es ging einfach nicht mehr.  

Dass wir viel Druck entfachen und trotzdem große taktische Disziplin zeigen können. Jeder sagt im Moment: Bochums Linksverteidiger Fuchs hat nicht gut gespielt. Das stimmt ja auch, aber wenn wir nicht so viel Power entwickelt hätten, hätte Fuchs keine Fehler gemacht. Wir waren von der ersten Sekunde an dominant. Und das, obwohl es nun wirklich kein perfektes Spiel war.  

Über Nuris fußballerische Qualitäten müssen wir gar nicht reden. Die sind riesig!

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