Zorc begrüßt Pläne der UEFA - Gedanken über Sanchos Zukunft beim BVB

Borussia Dortmund

BVB-Sportdirektor Michael Zorc erwartet kein Boom-Jahr auf dem Transfermarkt. Über die Zukunft von Jadon Sancho macht er sich trotzdem Gedanken - und begrüßt die UEFA-Pläne.

Dortmund

, 19.06.2020, 16:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Sportdirektor Michael Zorc begrüßt die Pläne der UEFA.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc begrüßt die Pläne der UEFA. © Guido Kirchner

BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat die Pläne begrüßt, die Fußball-Transferperiode aufgrund der anhaltenden Corona-Krise zu verlängern. Ob er deswegen auf dem Transfermarkt aber direkt auch für Borussia Dortmund zuschlagen wird, ist mehr als fraglich.

BVB-Sportdirektor Zorc: „Das halte ich für eine gute Entscheidung“

„Das ist sinnvoll, weil wir es mit einer völlig neuen Situation zu tun haben. Darauf müssen sich die Vereine erst einmal einstellen und schauen, was möglich ist. Deshalb wird es wahrscheinlich bis zum 5. Oktober gehen. Das halte ich für eine gute Entscheidung“, erklärte Zorc am Freitag vor dem Spiel um die Vizemeisterschaft gegen Leipzig. In den vergangenen Jahren war diese Frist in den meisten Ligen bereits Ende August abgelaufen.

Dass die Europäische Fußball-Union (UEFA) den Klubs aufgrund der Coronavirus-Pandemie zudem eine gewisse Flexibilität bei der Erfüllung der Finanzvorschriften (Financial Fairplay) gewährt, findet ebenfalls die Zustimmung von Zorc: „Die Klubs brauchen Freiräume, weil uns einfach viel Geld fehlt. Ich weiß nicht, ob das schon überall so angekommen ist. Deshalb ist diese Aufweichung sinnvoll, damit wir wieder in einen alten Rhythmus kommen.“

BVB-Sportdirektor Zorc erwartet kein Boom-Jahr

Insgesamt erwartet der BVB-Sportdirektor in diesem Sommer mehr Zurückhaltung auf dem Transfermarkt. „Es wird kein Boom-Jahr werden“, sagte Zorc mit Verweis auf die Einbußen bei den Einnahmen über den Ticketverkauf oder bei der TV-Vermarktung. „Aber wir haben in dieser Woche einen großen Transfer von Timo Werner zum FC Chelsea gesehen. Das ist bei jedem Klub unterschiedlich. Deshalb ist es schwer, Prognosen abzugeben.“

Ob es beim BVB zu einem Hammer-Transfer kommt in dieser Transferperiode, ist auch noch offen. Jadon Sancho könnte verkauft werden, Zorc wird sich damit beschäftigen müssen. „Dass wir uns Gedanken machen, ist klar. Darüber möchte ich jetzt aber nicht sprechen“, sagte Zorc. Dafür hat er ja nun etwas länger Zeit.


Mit dpa-Material

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