147 neue Bewohner in Notunterkunft in Habinghorst

Flüchtlingsheim

Am 5. Februar wurde die Großnotunterkunft für Flüchtlinge im Castrop-Rauxeler Stadtteil Habinghorst wegen eines Sturmes evakuiert. Seitdem waren dort keine Menschen mehr untergebracht. Das hat sich nun geändert: 147 Geflüchtete sind angekommen. Darunter ein ganz besonderer Bewohner.

HABINGHORST

, 17.02.2016, 14:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Betten gibt es in der Großnotunterkunft an der B235 in Habinghorst für insgesamt 1000 Geflüchtete.

Betten gibt es in der Großnotunterkunft an der B235 in Habinghorst für insgesamt 1000 Geflüchtete.

Nach der zeitweiligen Totalevakuierung der Großnotunterkunft in Habinghorst aufgrund der stürmischen Wetterlage ist die Zeltstadt jetzt wieder teilbelegt. Das gab deren Leiter Horst Kreienkamp am Mittwoch bekannt. „Wir haben am Dienstag mit drei Bussen insgesamt 147 Asylsuchende bekommen“, berichtete er. Das ist die bislang stärkste Belegung in der provisorischen Zeltstadt an der B235, die auf eine Maximalbelegung von 1000 Personen ausgelegt ist.

Die Herkunftsländer beziehungsweise Ethnien der Menschen seien unter anderem

  • Iran
  • Irak
  • Syrien
  • Libanon
  • Pakistan
  • Eritrea
  • türkische Kurden
  • Minderheiten aus Albanien und Armenien

Erstmalig ein Säugling dabei

„Neben jungen Männern haben wir auch Familien mit Frauen und erstmalig auch einen Säugling dabei“, berichtete Kreienkamp. Die Logistik funktioniere reibungslos. „Wir haben hier alles im Griff, wir haben keine Komplikationen“, stellte Kreienkamp fest.

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