AfD im Kreis Recklinghausen legt sich auf Kandidat für Landratswahl fest

Kommunalwahl

Eigentlich wollte der AfD-Kreisverband seine Aufstellungsversammlung in Castrop-Rauxel abhalten. Nun fand sie anderswo in der Nachbarschaft statt. Der Landrats-Kandidat steht seit Sonntag fest.

Castrop-Rauxel

, 26.05.2020, 20:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die ersten acht Kandidaten des AfD-Kreisverbandes für die Kommunalwahl im September. Steffen Christ (2.v.l.) tritt zur Landrats-Wahl an.

Die ersten acht Kandidaten des AfD-Kreisverbandes für die Kommunalwahl im September. Steffen Christ (2.v.l.) tritt zur Landrats-Wahl an. © AfD

Der Kreisverband der Alternative für Deutschland (AfD) hielt am Sonntag seine Aufstellungsversammlung für die Kommunalwahl im September ab. Aber nicht in Castrop-Rauxel, wie es ursprünglich im Internet kommuniziert wurde. In der Europa- und Stadthalle war das nicht möglich, da dort nach Angaben der Event Forum GmbH das Westfälische Landestheater (WLT) probte.

Bereits in der Vergangenheit hatte die AfD Probleme, Räumlichkeiten in Castrop-Rauxel für Versammlungen zu bekommen. Konkret soll es dabei um die Aula des Adalbert-Stifter-Gymnasiums gegangen sein.

Steffen Christ tritt als Landratskandidat an

Nun konnte der Kreisverband aber am Sonntag seine Aufstellungsversammlung in der Waltroper Stadthalle abhalten und laut eigener Mitteilung alle 36 Kreiswahlbezirke besetzen. Mit großer Mehrheit sei Steffen Christ, Sprecher des Bezirksverbandes Münster, zum Landratskandidaten gewählt worden.

Die ersten 8 der insgesamt 15 Kandidaten der Reserveliste sind: Lutz Wagner, Dietmar Weinhardt, Marco Gräber, Steffen Christ, Heribert Leineweber, Claudia Eschweiler, Andrea Fuldner-Kirchner und Marco Bühne.

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Zudem haben die AfD-Mitglieder ihre Kommunalpolitischen Leitlinien verabschiedet und die Delegierten zur Kandidaten-Aufstellung für den

Regionalverband Ruhr (RVR) aufgestellt. Dies zeige, so die Partei, „dass die AfD im Kreis Recklinghausen gut aufgestellt ist für den Einzug in den Kreistag sowie in das ‚Ruhrparlament‘“. Von Stadträten ist in der Mitteilung nicht die Rede.

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