Aktionsbündnis setzt neue Mahnwache für Samstag an

Reaktion auf Atomkatastrophe

Während die Situation für drei Kernkraftwerke in Japan immer dramatischer wird, setzt das heimische Aktionsbündnis gegen die Verlängerung der AKW-Laufzeiten seine Gegenwehr fort.

CASTROP-RAUXEL

von Von Ilse-Marie Schlehenkamp

, 15.03.2011, 12:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Protest geht weiter: Für Samstag hat das Aktionsbündnis gegen die Verlängerung der AKW-Laufzeiten eine neue Mahnwache geplant.

Der Protest geht weiter: Für Samstag hat das Aktionsbündnis gegen die Verlängerung der AKW-Laufzeiten eine neue Mahnwache geplant.

Werkle: „Die schwarz-gelbe Bundesregierung spürt den massiven Druck aus der Bevölkerung gegen ihre Atomlobby-orientierte Atom-Politik.“ Deshalb greife sie zu Beschwichtigungsmanövern wie mit ihrer Aussetzung der Laufzeitverlängerung für drei Monate. Ob und wie man ein bestehendes Bundesgesetz für drei Monate aussetzen könne, sei mal dahingestellt, so Werkle. Klar sei, dass es sich um ein politisches Manöver handele, um die kommenden Landtagswahlen zu überstehen.

Josef Hülsdünker, Chef der DGB-Region Emscher-Lippe, hat unterdessen seine Forderung erneuert, Atomkraftwerke nicht als Brückentechnologie zu sehen, sondern als unbeherrschbare Technik, die schnellstmöglich abgeschafft werden müsse. 

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