Altstadtmarkt: Die letzten Bäume werden gefällt

Umbauvorbereitung laufen

Damit die Umgestaltung des Castrop-Rauxeler Altstadtmarktes wie geplant im Februar starten kann, müssen noch einige Vorbereitungen getroffen werden. Und die sind bereits in vollem Gang. Doch bevor die Bagger anrücken können, müssen erst noch ein paar Bäume weichen.

CASTROP

, 17.01.2016, 05:17 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zur Vorbereitung des Marktplatzumbaus sollen am 18. und 20. Januar die letzten Bäume auf dem Platz gefällt werden.

Zur Vorbereitung des Marktplatzumbaus sollen am 18. und 20. Januar die letzten Bäume auf dem Platz gefällt werden.

Im Februar soll mit der Umgestaltung des Altstadtmarktes begonnen werden. Daran hat sich laut Michael Werner, Chef des EUV, nichts geändert. Mit den Vorbereitungen habe man begonnen. So sei die Ausschreibung der Arbeiten in der Prüfphase, sei in dieser Woche die alte Zisterne unter dem Platz mit 180 Kubikmeter Mörtel gefüllt worden.

Laut Werner ist man auch in intensiven Gesprächen mit den Marktbeschickern: „Die Zuweisung der Stellplätze in der Fußgängerzone muss da besprochen werden, wir haben auch schon entsprechende Hinweisschilder bestellt.“ All diese Vorbereitungsarbeiten bräuchten ihre Zeit, ehe die Bagger anrücken könnten.

Erst Bäume, dann Bagger

Vor den Baggern rücken am kommenden Montag, 18. Januar, erst einmal die Baumfäller an. Bis Mittwoch soll es den bislang verbliebenen Bäumen speziell auf der Westseite des Platzes an den Kragen gehen. Am Montag und Mittwoch wird nach Mitteilung der Stadt deshalb jeweils zwischen 7 und 17 Uhr der Marktplatz an der Nord-, Süd- und Westseite für den Verkehr gesperrt.

Auf dem Altstadtmarkt werden nach Ende der Umbauarbeiten insgesamt 22 neue Bäume gepflanzt. Im Rahmen eines Bürgerworkshops hatten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer seinerzeit für die Gleditschie ausgesprochen, eine Baumart mit hellen, lichtdurchlässigen Kronen.

Die gemeinsam mit den Bürgern erarbeitete Grundstruktur des Bereichs rund um den Reiterbrunnen sieht vor, den Platz mit einer halbrunden, breiten Baumreihe zu fassen, die dann zusammen mit den Bäumen auf der Ost- und Westseite ein einheitliches Gesamtbild ergeben. Die bestehende Bogenstruktur des Platzes am Reiterbrunnen soll laut Stadt aufgenommen und in eine moderne Form überführt werden.

Ausweichparkplätze

Wenn das Wetter dann keine großen Kapriolen schlägt, soll im Februar mit der Herstellung der bewirtschafteten Platzfläche mit Segmentbogenpflaster aus Beton begonnen werden. Die prognostizierte Bauzeit dafür beträgt drei Monate. Um die Parksituation zu entlasten, sollen in dieser Phase bekanntlich provisorische Ausweichparkplätze an den Rändern des Marktplatzes markiert werden.

Im Anschluss soll dann ab dem Frühsommer die restliche Fläche der guten Stube der Altstadt in einem Granitpflaster in mehreren Teilabschnitten bis Ende 2016 erneuert werden.

Für Fragen rund um den Marktplatzumbau haben EUV Stadtbetrieb und Stadtverwaltung die E-Mail-Adresse eingerichtet.

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