Am Berufskolleg gibt es einen Corona-Fall – Unterricht läuft weiter

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Am Berufskolleg ist eine Lehrkraft positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Auswirkungen auf den Unterricht an der größten Schule in Castrop-Rauxel soll das aber nicht haben.

Castrop-Rauxel

, 17.09.2020, 17:45 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Informationslage wegen eines Corona-Falls am Castrop-Rauxeler Berufskolleg (BKCR) bleibt dürftig: „Eine Lehrkraft am Berufskolleg Castrop-Rauxel wurde positiv getestet“, sagt Svenja Küchmeister, Sprecherin des Kreises Recklinghausen.

Dies sei im Laufe der Woche geschehen. Viel mehr als eine weitere Nachricht hatte sie am Freitagnachmittag, ein Tag nach Bekanntwerden des Falls, nicht: „Der Unterricht kann weiter laufen.“

Dass eine weitere Lehrkraft vorsorglich in Quarantäne sei, wie unserer Redaktion berichtet worden war, konnte die Sprecherin nicht bestätigen. Es wurde, so sagt sie, bei keiner weiteren Person, weder Lehrer noch Schüler, eine Quarantäne angeordnet. „Alle Betroffenen waren Kontaktpersonen der Kategorie 2“, erläutert Svenja Küchmeister nach Rücksprache mit dem Kreisgesundheitsamt. Kategorie 2 bedeutet, dass sie im gleichen Raum gewesen sein könnten, dies aber nur kurz oder mit dem notwendigen Abstand.

Das übliche Verfahren nach einem bestätigten Fall sei, dass das Kreisgesundheitsamt die Kontakte der Person verfolge, die an Corona erkrankt ist und entscheide, ob weitere Testungen oder Quarantänemaßnahmen nötig seien. Ob weiteren Lehrern oder Schülern eine Testung empfohlen wurde, konnte Svenja Küchmeister am Freitag aber nicht sagen.

Schule äußert sich nicht und verweist auf den Kreis

Am Berufskolleg an der Wartburgstraße sah sich bereits am Donnerstag niemand befugt, sich zu dem Fall zu äußern. Dort verweist man auf die Pressestelle des Schulträgers – und Schulträger ist der Kreis Recklinghausen.

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Bereits kurz vor den Sommerferien hatte es einen Corona-Fall am 2600 Schüler starken Berufskolleg gegeben. Damals war ein Schüler oder eine Schülerin positiv auf das Virus getestet worden. Vier Personen aus dem privaten Umfeld wurden in Quarantäne geschickt. In den schulischen Betrieb hatte der Kreis nicht eingegriffen. Dafür habe es keinen Anlass gegeben, hieß es.

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