Die neun denkwürdigsten Ereignisse in Castrop-Rauxel aus 70 Jahren Ruhr Nachrichten

mlz70 Jahre Stadtgeschichte

70 Jahre gibt es die Ruhr Nachrichten schon. 70 Jahre, in denen Castrop-Rauxel viel erlebt hat. Rathaus-Bau, Explosion, die letzte Schicht: Wir haben die denkwürdigsten Ereignisse gesammelt.

Castrop-Rauxel

, 11.05.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 7 min

Die Ruhr Nachrichten feiern in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Die Redaktion hat neun denkwürdige Ereignisse aus Castrop-Rauxel aus dieser Zeit herausgesucht und blickt auf diese zurück. Und Sie, liebe Leser: Welche sind Ihre denkwürdigsten Ereignisse? Haben wir etwas vergessen? Melden Sie uns weitere Ereignisse in den Kommentaren am Ende dieses Artikels.

(1) Das größte Bauvorhaben Castrop-Rauxels

Im Jahr 1971 träumte die Stadt Castrop-Rauxel von einem zentralen Treffpunkt am Stadtmittelpunkt. Am 24. Juni wurde der Grundstein gelegt. Die Kosten waren immens.

Hunderte Bürger waren gekommen, um bei der Grundsteinlegung am Stadtmittelpunkt dabei zu sein: Am 24. Juni 1971 begann das riesige Bauprojekt, aus dem der heutige Europaplatz inklusive Rathaus, Europa- und Stadthalle hervorging. „Dieses Stadtzentrum ist von besonderer Bedeutung für den Zusammenschluss der nördlichen und südlichen Stadtteile, für die bürgerschaftliche Selbstverwaltung und für das kulturelle und sportliche Leben der Stadt“, schrieben Oberbürgermeister Paulikat und Oberstadtdirektor Steffen auf einer Urkunde, deren Text damals in unserer Zeitung abgedruckt wurde.

Ein Bauprojekt auf 52.000 Quadratmetern

Das Projekt galt als Meilenstein, das „größte Bauvorhaben, das die Stadt Castrop-Rauxel in ihrer 500-jährigen Geschichte je in Angriff genommen hat“, schrieben die Ruhr Nachrichten. Auf 52.000 Quadratmetern zwischen der Bahnhofstraße und der B 235 sollte der Stadtmittelpunkt, bestehend aus Rathaus, Gesundheitshaus, kultureller Mehrzweckhalle und Sporthalle, errichtet werden. Kostenpunkt: 58,1 Millionen Mark. Drei Jahre später deckten die Ruhr Nachrichten auf: Die Kosten beliefen sich sogar auf 68,2 Millionen Mark.

Zu einem zentralen Treffpunkt für die Bürger wurde der Stadtmittelpunkt allerdings nie.

Die neun denkwürdigsten Ereignisse in Castrop-Rauxel aus 70 Jahren Ruhr Nachrichten

Oberbürgermeister Hugo Paulikat (l.) legte mit drei Hammerschlägen im Juni 1971 den Grundstein für den Bau des Stadtmittelpunkts. © Marcel Witte

(2) Hallo, Henrichenburg!

Der Stadt Castrop-Rauxel drohte zu Beginn der 70er-Jahre die Eingemeindung nach Dortmund. Mit dem Ruhrgebiets-Gesetz konnte das aber abgewendet werden.

Castrop-Rauxel steht seit jeher im Schatten der beiden großen umliegenden Städte Bochum und Dortmund. Dabei ist Castrop-Rauxel seit dem 1. April 1928 eine eigenständige Stadt. Zuvor gehörte sie dem Landkreis Dortmund an – und diesem sollte sie in den 70er-Jahren auch wieder zugeordnet werden.

So lautete der Regierungsentwurf des InnenministersInnenminister
Weyer hatte das in seinem Regierungsentwurf so vorgesehen. „Mit vereinten Kräften ist es dem Rat, der Verwaltung und den beiden Landtagsabgeordneten gelungen, die drohende und befürchtete Eingemeindung nach Dortmund abzuwenden (...)“, schrieben die Ruhr Nachrichten am 8. Mai 1971.

Durch das Ruhrgebiets-Gesetz wurde die bis dato kreisfreie Stadt in den Landkreis Recklinghausen eingegliedert. Zudem wurde die Gemeinde Henrichenburg ein Stadtteil Castrop-Rauxels – der letzte der heutigen Stadtteile, die zur Stadt dazukamen. 1902 entstand aus der Titularstadt Castrop und den Gemeinden Behringhausen und Obercastrop die Stadt Castrop. Am 1. April 1926 wurde die Stadt Castrop mit den Gemeinden Rauxel, Bövinghausen bei Castrop, Frohlinde, Merklinde, Habinghorst, Bladenhorst, Pöppinghausen, Teilen Deininghausens, Dingen und Ickern zur Stadt Castrop-Rauxel zusammengelegt.

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Mit dem Ruhrgebiets-Gesetz wurde im Mai 1971 beschlossen, dass die Gemeinde Henrichenburg künftig zur Stadt Castrop-Rauxel gehört. So haben wir damals berichtet. © Marcel Witte

(3) Der „Klotz“ wich dem Altstadtring

An der Münsterstraße gab es einst einen Hochbunker. 33 Jahre stand er dort. Am 24. Mai 1975 wurde er gesprengt. Die Ruhr Nachrichten waren natürlich ganz nah dran.

Das 45 Meter hohe Gebäude hatte 13 Obergeschosse und war für 1000 Menschen ausgelegt. Von den Nationalsozialisten wurde der zwischen August 1941 und Ende 1942 gebaute Hochbunker als „Bauwerk Nr. 1“ tituliert. Eine Verwendung für das Gebäude gab es nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr wirklich. „Der Bunker hat den Bau des Stadtmittelpunkts an einem idealen Platz verhindert“, sagte damals der Vorsitzende des Bauausschusses, Hans Ettrich (SPD), späterer Bürgermeister der Stadt Castrop-Rauxel (1989 bis 1999). Der neue Stadtmittelpunkt wurde bekanntlich an anderer Stelle errichtet.

Viele Schaulustige auf den Dächern und Hügeln

Die Sprengung des Hochbunkers 1975 war für ganz Castrop-Rauxel ein aufregendes Erlebnis. Die Zuschauer waren einfallsreich: Hunderte standen auf den Dächern der Schachtanlage Erin, dem Autohaus Braun und auf dem Eselsberg in Obercastrop. Ebenso stand eine Gruppe auf dem Turm der St.-Lambertus-Kirche in der Castroper Altstadt.

Das Abräumen des in drei Teile zerbrochenen Hochbunkers an der Münsterstraße dauerte drei Monate. Im Anschluss wurde an dieser Stelle gebaut: Der Altstadtring, der den Engelsburgplatz mit der früheren Zeche Erin verband, entstand.

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Der Hochbunker an der Münsterstraße wurde am 24. Mai 1975 gesprengt. © Marcel Witte

(4) Unter Tage mit Kanzler-Kandidat Strauß

SDer damalige Bundeskanzler-Kandidat Franz Josef Strauß (CSU) war 1980 zu Besuch in Castrop-Rauxel. Die Ruhr Nachrichten begleiteten ihn unter Tage auf der Zeche Erin.

Ein Hubschrauber auf dem Sportplatz an der Karlstraße – das bekamen Castrop-Rauxeler in der Vergangenheit nicht allzu häufig zu sehen. Doch auf dem früheren Ascheplatz landete am 4. September 1980 Bundeskanzler-Kandidat Franz Josef Strauß, der nur wenige Meter entfernt vom Sportplatz im Zuge seines Wahlkampfes in die Zeche Erin einfuhr. Diese wenigen Meter legte er übrigens in einem „besonders gesicherten bayrischen Nobelwagen“ zurück, wie die Ruhr Nachrichten damals schrieben.

Der Deal zwischen Strauß und einem Hauer

Überhaupt war das gesamte Gelände von der Polizei abgeriegelt worden, eine Einsatzhundertschaft umstellte den Sportplatz und Teile des Zechengeländes.

Für Strauß ging es wiederum tief in die Erde: Im Flöz Ernestine auf der 6. Sohle in 900 Metern Tiefe sah er einen Rammbetrieb. Ein Hauer bot ihm eine Prise Landshuter Schnupftabak mit Menthol an, wie unser Reporter damals berichtete. Strauß wollte sich später einmal beim Hauer mit einem ganzen Karton Schnupftabak revanchieren. Der CSU-Politiker gab übrigens anschließend bei einer Pressekonferenz bekannt, dass er kein „Kohle-Fachmann“ sei. Stattdessen musste er schon bald mit dem Hubschrauber wieder los – auf zu den nächsten Terminen im Wahlkampf.

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Das Gesicht war von der Kohle stark gezeichnet: Franz Josef Strauß fuhr auf der Zeche Erin ein. © Marcel Witte

(5) Ein „fürchterlicher Knall“ bei Rütgers

Naphthalin auf den Straßen und Schienen, eine enorme Geruchsbelästigung und fünf verletzte Arbeiter: 1983 explodierte beim Chemieunternehmen Rütgers ein Tank.

„Die Routine wurde im wahrsten Sinne des Wortes gesprengt“, fing unsere Redakteurin Abi Schlehenkamp ihren Artikel vom 11. November 1983 an. Ein 600 Kubikmeter großer Tank explodierte an einem Donnerstagnachmittag auf dem Werksgelände des Chemieunternehmens in Rauxel. 200 Liter bis zu 150 Grad heißes Naphthalins (Kohlenwasserstoff) strömten aus und überzogen die Straßen und Schienen mit einer feinen wachsartigen Schicht.

Die Kanalisation in Rauxel war verstopft

Fünf Mitarbeiter wurden bei dem Unglück verletzt, einer erlitt schwere Brandverletzungen. Der Sachschaden belief sich auf eine halbe Million Mark. „Ich hörte einen fürchterlichen Knall, sah, wie der Tank etwa 50 Meter hoch in die Luft schleuderte, sich wieder neigte und wie eine Bombe auf die Garagen und die Werksräume fiel“, sagte ein Augenzeuge. Die Folge des Vorfalls: Die Kanalisation war aufgrund des sich verhärtenden Naphthalins verstopft.

Unsere Redakteurin Abi Schlehenkamp erinnert sich noch heute an den Vorfall vom 10. November 1983. Sie sagt: „Der Geruch war einfach fies, ich habe ihn lange nicht aus der Nase bekommen. Nach meinem Einsatz bei dem Unglück vor Ort musste ich Schuhe und Jacke entsorgen. Unsere größte Sorge damals galt den Verletzten.“

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Die Straßen rund um das Rütgers-Werk in Rauxel waren überzogen mit einer wachsartigen Schicht. © Marcel Witte

(6) Die letzte Schicht auf der Zeche Erin

116 Jahre nach der ersten Kohleförderung war Schluss: Die Zeche Erin wurde im Dezember 1983 geschlossen. Damit endete auch das Kapitel Bergbau in Castrop-Rauxel.

1867 begann die Kohleförderung auf der Zeche Erin in Castrop unter Federführung des Iren Thomas Mulvany. 116 Jahre später war damit endgültig Schluss – am 23. Dezember 1983. Die Bergmannskapelle spielte zum letzten Mal auf der Zeche Erin, dann verkündete der Bergwerksdirektor Werner Liersch: „Die Fanfare ist verklungen, der Betrieb steht still.“

Bis zum Schluss noch 3300 Mitarbeiter auf der Zeche Erin

Von einer fast gespenstischen Szenerie berichtete unser Reporter damals vom Abschied. 3300 Mitarbeiter hatten bis zum Schluss noch auf Erin gearbeitet. 1100 davon gingen in die Anpassung, also in Frührente, oder kamen bei Arbeitgebern außerhalb des Bergbaus unter. 2200 dieser Leute erhielten ein Verlegungsangebot. So wie der Grubensteiger Friedhelm Jäger, der 32 Jahre auf der Castroper Zeche arbeitete: „Jetzt muss ich nach Bottrop, zu Prosper/Haniel. Das ist 40 Kilometer weit weg.“ Eben jene Zeche in Bottrop wurde schließlich im vergangenen Jahr ebenfalls geschlossen – als letzte Steinkohlen-Zeche Deutschlands.

Die Erinnerung an die Zeche Erin lebt in Castrop-Rauxel aber weiter – vor allem in Form des alten Förderturms, der immer noch an selber Stelle als Wahrzeichen der Stadt steht und in der Nacht stets beleuchtet wird.

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Noch einmal spielte die Bergwerkskapelle auf der Zeche Erin – dann war für immer Schluss. © Marcel Witte

(7) Viel Geld gegen den Emscher-Gestank

Für 150 Millionen Mark sollte 1989 in Dortmund-Deusen eine Kläranlage gebaut werden. Der Vorteil für Castrop-Rauxel: kein Emscher-Gestank mehr.

Leben an der Emscher ohne eine Geruchsbelästigung: Davon träumen die Castrop-Rauxeler heute noch, obwohl sie diesem Traum mittlerweile schon bedeutend näher gekommen sind. 1989 war das noch ein Wunschgedanke. Und so titelten die Ruhr Nachrichten am 21. April: „Kläranlage für 150 Millionen DM soll endlich Gestank beseitigen“. Möglich war das im Zusammenhang mit dem Großbauprojekt IBA (Internationale Bauausstellung Emscherpark). Von einer zukunftsweisenden Anlage war damals die Rede.

Eine fast vollständige Reinigung des Abwassers

Von einer völligen Geruchlosigkeit ging damals niemand aus, alleine schon aufgrund der geplanten Kreiselbegasung mit Wasserstoffperoxid. Doch das Wasser aus dem Klärwerk, so wurde es im Artikel aus dem Jahr 1989 angekündigt, verspricht „Abwasser, das bis zu 95 Prozent gereinigt ist“.

Bis die Kläranlage in Betrieb ging, dauerte es fünf Jahre. Mit der Inbetriebnahme dieser Kläranlage konnten vor allem die Abwässer der Brauereiunternehmen entsorgt werden. Die hatten durch ihre Faulprodukte auf dem langen Weg bis zum Klärwerk an der Emschermündung an der Stadtgrenze zwischen Dinslaken, Oberhausen und Duisburg immer wieder zu Geruchsbelästigungen geführt.

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Fünf Jahre dauerte es, bis das Klärwerk in Betrieb genommen wurde. Am 21. April 1989 berichteten die Ruhr Nachrichten erstmals von dem teuren Vorhaben. © Marcel Witte

(8) Ein CDU-Mann an der Stadtspitze

Der Bürgermeister-Posten Castrop-Rauxels ist geprägt von SPD-Männern. Einmal erreichte ein CDU-Politiker nach dem Krieg die Mehrheit: Nils Kruse im Jahr 1999.

Von einem Desaster war 1999 die Rede. Es geschah etwas, das es seit 1946 nicht mehr gegeben hatte und zudem damals zum ersten und bis dato einzigen Mal: Ein CDU-Politiker gewann die Bürgermeisterwahl in Castrop-Rauxel. Fortan agierte Nils Kruse fünf Jahre lang als Stadtoberhaupt.

Eine „verheerende Niederlage“ von Detlef Funke

„Die Stadt wird nun an Zukunft gewinnen. Ich gehe mit großer Freude an meine Aufgabe, sie wird mir mit Sicherheit Spaß machen“, sagte Nils Kruse kurz nach seinem überraschenden Wahlsieg. Auch für unsere Redakteure kam das Ergebnis damals überraschend, von „einer verheerenden Niederlage“ des SPD-Kandidaten Detlef Funke war die Rede. Wobei Kruse bereits in der Ursprungswahl mit 48 Prozent gegenüber Funkes 38,7 Prozent die Nase vorn hatte. Bei der Stichwahl setzte sich dann Kruse mit 60,7 Prozent durch.

„Als der überlegene Wahlsieger kurz nach 19 Uhr den proppenvollen Ratssaal betrat, kannte der Jubel der Christdemokraten keine Grenzen mehr“, schrieb unsere Redakteurin Abi Schlehenkamp damals. Für Kruse begannen fünf Jahre als Erster Mann der Stadt. 2014 hielt er bei der Ursprungswahl gut mit, in der Stichwahl unterlag er dann aber Johannes Beisenherz von der SPD.

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Ein CDU-Mann an der Spitze der Stadt. Das gab es zuvor nur einmal in der Geschichte Castrop-Rauxels: von 1946 bis 1948 regierte Hubert Krehe als Oberbürgemeister. © Marcel Witte

(9) Als Klinsi & Co. zu Gast waren

Die Fußball-Weltmeisterschaft war einer der Höhepunkte 2006 – auch in Castrop-Rauxel. Denn die DFB-Elf übernachtete gleich zweimal im Hotel Goldschmieding.

Die Farben Schwarz-Rot-Gold säumten die Dortmunder Straße. Über 500 Fans warteten vor dem Hotel Goldschmieding auf das Eintreffen ihrer Fußballidole. Denn vor dem zweiten Gruppenspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Polen in Dortmund übernachteten die DFB-Kicker in Castrop-Rauxel.

Ganz Castrop-Rauxel war im Fußballfieber

Seit mehreren Stunden warteten viele Castrop-Rauxeler an der Dortmunder Straße. So wie beispielsweise die damals 38-jährige Nina, die über zwei Stunden ausharrte, um die DFB-Elf zu sehen. „Es ist einfach super, die Spieler hier zu sehen. Das werden wir in Castrop nie wieder erleben, dass unser WM-Team in der Stadt ist“, sagte sie damals.

Dabei war die Nationalmannschaft nicht zum ersten Mal in der Stadt, wie die Überschrift im Guten Morgen („Beim dritten Mal klappt‘s“) verrät. Vor einem Duell mit den Niederlanden in Gelsenkirchen übernachtete das Team 1998 bei Goldschmieding. Vier Jahre später ging es erneut gegen das Nachbarland, da verlor das DFB-Team mit 1:3.

Der Besuch 2006 in Castrop-Rauxel war auch nicht einmalig: Drei Wochen später kam die deutsche Nationalmannschaft erneut her – vor dem Halbfinalspiel gegen Italien.

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„Hurra, sie sind da!“, titelten wir am 14. Juni 2006. Die DFB-Elf war in Castrop-Rauxel eingetroffen. © Marcel Witte

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