Nur ein Bahnhof in Castrop-Rauxel kassiert vom VRR miese Noten

Bahnhöfe in Castrop-Rauxel

Immer mehr Bahnhöfe im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr sind in einem inakzeptablen Zustand. So steht es im Stationsberichts 2019. In Castrop-Rauxel bekommt nur ein Bahnhof schlechte Noten.

Castrop-Rauxel

, 05.03.2020, 08:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Für den Stationsbericht 2019 wurden auch die Bahnhöfe in Castrop-Rauxel bewertet. Im Bild der Hauptbahnhof.

Für den Stationsbericht 2019 wurden auch die Bahnhöfe in Castrop-Rauxel bewertet. © Sylvia Schemmann

Der 13. Stationsbericht für alle Bahnhöfe und Haltepunkte des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) liegt vor. Bewertet werden die Kriterien Sauberkeit, Funktion und Graffiti.

Alle Ergebnisse, auch für die Bahnhöfe in Castrop-Rauxel, sind in eine Gesamtbewertung für 2019 geflossen. Die Beurteilungen reichen von „akzeptabel“ (keine Verbesserung nötig) über „noch akzeptabel“ (geringfügige Mängel, Verbesserung nicht dringend erforderlich) bis zu „nicht akzeptabel“ (erhebliche Mängel, Verbesserungen dringend erforderlich). Zugangsbereiche und Bahnsteige werden getrennt beurteilt.

Im Vergleich zu allen 297 Stationen in der Region schneidet Castrop-Rauxel gut ab. Hier gibt es keinen Bahnhof in einem „inakzeptablen Zustand“.

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Der Bahnhof Castrop-Rauxel Merklinde (ohne Zugang) bekommt ausschließlich Bestnoten im Sinne von akzeptabel, sowohl in der Gesamtbewertung (genau wie 2018) als auch in den einzelnen Kategorien.

Hauptbahnhof schneidet am schlechtesten ab

Fast identisch schneidet der Bahnhof Castrop-Rauxel Süd ab, nur in der Kategorie Graffiti/Bahnsteig gibt es ein „noch akzeptabel“. Wie Merklinde ist er nicht barrierefrei.

Der Hauptbahnhof fällt dagegen richtig ab: Er sieht drei „Rote Karten“ in den Kategorien Graffiti (Zugang/Station) und Funktion (Zugang). Die Gesamtbewertung ist wie 2018 „noch akzeptabel“, 2017 war sie „akzeptabel“.

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