Barlach-Schüler nach Streik-Tortur wieder zu Hause

Elf Stunden am Flughafen

Langes Ende einer anstrengenden Reise: Eine Schülergruppe des Ernst-Barlach-Gymnasiums hat am Freitag aufgrund eines Pilotenstreiks einen ganzen Tag lang am Mailänder Flughafen fest gesessen. Erst nach rund elf Stunden sind sie nach Hause gebracht worden.

CASTROP-RAUXEL

, 23.03.2015, 17:10 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Müdigkeit bekämpfen die Schüler am Mailänder Flughafen mit Kaffee.

Die Müdigkeit bekämpfen die Schüler am Mailänder Flughafen mit Kaffee.

Die Jugendlichen, die zu einem Austausch in Italien waren, sollten eigentlich schon morgens zurück fliegen. Daraus wurde nichts. Immer wieder verlängerte sich der Streik. Erst abends um 19.50 Uhr ging ein Flieger, der sie zurück nach Düsseldorf brachte. Als die EBG-Schüler landeten, war es bereits 21.15 Uhr, erzählt die 14-jährige Katharina Woop auf Nachfrage.

Auch die Eltern mussten dann umplanen und hätten Fahrgemeinschaften gebildet, um die Schüler vom Flughafen abzuholen. „Dann waren wir auch einfach nur noch froh, endlich wieder zuhause zu sein“, sagt Woop. Insgesamt brauchte die Reisegruppe rund 14 Stunden für 720 Kilometer Luftlinie - da wäre man sogar mit dem Auto schneller gewesen.

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