Bau-Fortschritt: Hebewerkbrücke soll noch vor dem Sommer fertig werden

Schiffshebewerk Henrichenburg

Hat die unendliche Geschichte bald ein Ende? Die Arbeiten an der Hebewerkbrücke in Henrichenburg ruhten zuletzt, doch noch vor dem Sommer solle der Verkehr wieder über die Brücke rollen.

Henrichenburg

, 07.03.2020, 13:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Hebewerksbrücke am Schiffshebewerk Henrichenburg ist immer noch nicht fertig. Nun gibt es einen neuen Termin für die Verkehrsfreigabe.

Die Hebewerksbrücke am Schiffshebewerk Henrichenburg ist immer noch nicht fertig. Nun gibt es einen neuen Termin für die Verkehrsfreigabe. © Martin Behr

Seit den Sommerferien im Jahr 2017 wird die Hebewerksbrücke am Schiffshebewerk in Henrichenburg vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes (WSA) saniert. Ursprünglich sollten die Arbeiten neun Wochen dauern, doch im März 2020 ist die Brücke immer noch für den Straßenverkehr gesperrt - sehr zum Ärger auch für viele Henrichenburger.

Eine Pannenserie sorgte dafür, dass sich die Fertigstellung der 44 Meter langen Brücke immer weiter verzögerte. So musste unter anderem an jeder Brückenseite ein acht Tonnen schwerer Betonblock herausgenommen werden, um Rohrdurchführungen ersetzen zu können.

Das WSA hat einen neuen Termin für die Freigabe im Blick

Ende November ging das WSA davon aus, dass die Freigabe der Brücke nun Ende März 2020 erfolge. Doch daraus wird nichts. Mittlerweile hat das WSA laut Informationen von 24Vest einen neuen Termin im Blick: Ende Mai.

In den vergangenen Wochen kam es allerdings des Öfteren vor, dass tagelang keine Arbeiter auf der Baustelle zu sehen waren. Laut Elena Schäfer vom WSA gäbe es aber keinen Grund zur Sorge, dass der Freigabetermin im Mai nicht eingehalten werden könne.

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So berichtete der WSA sogar von einem Bau-Fortschritt, die Schutzrohre unterhalb des neuen Überbaus seien inzwischen durch die Widerlager hindurchgeführt worden. Die finalen Arbeiten an der Übergangskonstruktion sollen nun beginnen.

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Der Ärger geht weiter: An der Waltroper Hebewerk-Brücke gibt es wieder eine Verzögerung. Die Arbeiten werden nicht im September fertig. Trotz allem behält die beauftragte Firma den Auftrag.

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