Wege gesperrt: Bauarbeiten für Super-Brücke in Castrop-Rauxel starten

Bohrungen

Am Wasserkreuz der Emscher entsteht die 412 Meter lange Super-Brücke. Bald beginnen die ersten Bohrungen. Dafür müssen der Emscher- und der Kanalradweg gesperrt werden.

Henrichenburg

16.04.2021, 15:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beim Gang über die neue von DKFS Architects aus London entworfene Brücke können Spaziergänger und Radfahrer künftig nicht nur den Rhein-Herne-Kanal, sondern zusätzlich auch zweimal die Emscher überqueren.

Beim Gang über die neue von DKFS Architects aus London entworfene Brücke können Spaziergänger und Radfahrer künftig nicht nur den Rhein-Herne-Kanal, sondern zusätzlich auch zweimal die Emscher überqueren. © DKFS Architects

Die Arbeiten für die neue Brücke namens „Sprung über die Emscher“ am Wasserkreuz gehen in der kommenden Woche richtig los. Auf der Nordseite des Kanals finden dann erste Bohrungen statt, heißt es jetzt in einer Pressemitteilung der Emschergenossenschaft.

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Darum müssen der Emscher-Weg sowie der Kanalradweg im Umfeld des Wasserkreuzes gesperrt werden. Umleitungen werden eingerichtet und ausgeschildert. Die Emschergenossenschaft und die Stadt Castrop-Rauxel bitten um Verständnis.

Kanal in 16 Metern Tiefe

Die Brücke entsteht dort, wo die Emscher den Rhein-Herne-Kanal unterquert und wo in 16 Metern Tiefe der Abwasserkanal Emscher künftig als neue abwassertechnische Hauptschlagader das Schmutzwasser der Region unterirdisch abführt.

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Beim Gang über die neue von DKFS Architects aus London entworfene Brücke können Radfahrer und Spaziergänger künftig nicht nur den Rhein-Herne-Kanal, sondern auch zweimal die Emscher überqueren.

Gebaut aus 900 Tonnen Stahl

Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im Sommer 2022 fertiggestellt sein – bis dahin verbaut die Emschergenossenschaft etwa 900 Tonnen Stahl für das Brückenbauwerk. 412 Meter lang wird die stählerne Zügelgurtbrücke am Ende sein und in doppelter S-Form über das Wasserkreuz führen.

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