Autofahrer müssen sich gedulden: Baustelle an der Ickerner Straße bleibt

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Die Straßenbauarbeiten auf der Ickerner Straße zwischen Vinckestraße und Uferstraße dauern länger als geplant. Der Zeitplan wird gar nicht so sehr überschritten, aber es gibt neue Aufgaben.

Ickern

, 30.09.2020, 14:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

Seit Anfang Juli arbeitet die Straßen.NRW-Regionalniederlassung auf der Ickerner Straße (L 645). Die veranschlagten zwölf Wochen Bauzeit sind abgelaufen. Doch der Verkehr zwischen Vinckestraße und Uferstraße wird weiter nur über eine Fahrspur laufen. Eine Baustellenampel regelt den Verkehr.

„Wir werden noch 14 Tage dranhängen“, sagt Projektleiter Sebastian Felgenhauer. Der 23. Oktober wird von Straßen.NRW als Termin genannt. Grund ist, dass eine weitere Baustelle sich nahtlos anschließen wird. „Wir werden noch den anschließenden Knotenpunkt sanieren.“ In dem Kreuzungsbereich mit der Voerstestraße in Höhe des K+K-Marktes wurden Schäden festgestellt. „Hier gibt es tiefe Krater und Absackungen und Asphaltaufbrüche“, so Sebastian Felgenhauer.

Ab Donnerstag (8.10.) können Autofahrer deshalb nicht von der Voerstestraße auf die Ickerner Straße und umgekehrt abbiegen. Eine Umleitung wird eingerichtet. Zudem wird die Bushaltestelle „Uferstraße“ für die Dauer der Arbeiten um etwa 50 Meter in südöstliche Richtung verlegt.

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Im schlechten Zustand war auch die Fahrbahn zwischen Vinckestraße und Uferstraße. Die Fahrbahndecke war defekt, außerdem floss Oberflächenwasser nur unzureichend ab. Auf diesem 300 Meter langen Teilstück sind die Arbeiten schon fortgeschritten.

Barrierefreie Überquerungshilfe für den Emscherradweg gebaut

Zu den Arbeiten gehörte auch, dass am südlichen Ufer der Emscher eine barrierefreie Überquerungshilfe für den Emscherradweg geschaffen wurde. Die Kosten für die Bauarbeiten wurden zu Beginn mit 360.000 Euro beziffert, die aus Landesmitteln kommen. Wie viel teurer es mit dem neuen Bauabschnitt wird, konnte Sebastian Felgenhauer noch nicht sagen.

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