Beginn der Altstadtring-Sanierung verzögert sich - viele Abstimmungen nötig

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Der Altstadtring in Castrop-Rauxel soll für rund eine Million Euro saniert werden. Geplant war der Start für das 2. Quartal 2019. Jetzt ist der Beginn der Arbeiten nochmal verschoben worden.

Castrop-Rauxel

, 03.09.2019, 16:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Der Altstadtring soll für 1,15 Millionen Euro saniert werden. Geplant ist nicht nur eine neue Straßendecke vom Engelsburgplatz bis zur Karlstraße.

Eine Spur auf jeder Seite der Straße, so der Plan, soll zukünftig für Fahrradfahrer vorgesehen sein. Und die an Drahtseilen aufgehängte Straßenbeleuchtung über dem Mittelstreifen weicht bei dieser Gelegenheit einer modernen Variante mit LED-Lampen.

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Als Start für die Arbeiten war, so hieß es im Oktober 2018, das 2. Quartal 2019 geplant. Ein Termin, der nicht zu halten war. „Baubeginn ist jetzt voraussichtlich 2020“, sagt Peter Beiske, Sprecher des zuständigen Landesbetriebes Straßenbau (Straßen.NRW) in Gelsenkirchen, auf Nachfrage der Redaktion.

Umplanungswünsche und Abstimmungen laufen

Von Seiten der Stadt gibt es noch diverse Umplanungswünsche, die in die Planung einfließen sollen. „Wie das eben so ist, wenn man etwas richtig machen will“, sagt EUV-Vorstand Michael Werner dazu am Freitag.

Diverse Baustellen seien in der Planung mit einzubeziehen. Die Beleuchtung, die Bushaltestellen, diverse Einmündungen von Kreuzungen und Ertüchtigung der Ampelanlangen, etwa. Viel abzustimmen also.

Werner ist optimistisch, dass 2020 dann die Bagger anrollen können. „Wir haben da eine guten Zusammenarbeit mit dem Straßenbaubetrieb.“

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