Bei Rot über die Ampel, Kennzeichen gestohlen: Polizei sucht Mann aus Castrop-Rauxel (37)

Polizeikontrolle

Ein Castrop-Rauxeler (37) soll vor der Polizei in Dortmund abgehauen sein. Das zumindest behauptet sein vermeintlicher Kumpel, den die Polizei an einem Auto mit gestohlenen Kennzeichen schnappte.

Castrop-Rauxel, Dortmund

, 11.01.2020, 11:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bei Rot über die Ampel, Kennzeichen gestohlen: Polizei sucht Mann aus Castrop-Rauxel (37)

© dpa

Weil sie eine rote Ampel ignorierten, sind zwei Männer in ihrem Auto in der Nacht zu Montag (6. Januar) einer Dortmunder Streifenwagenbesatzung aufgefallen. Diese nahm sofort die Verfolgung auf – und das, wie sich herausstellte, berechtigt.

Gegen 3 Uhr vom Streifenwagen verfolgt

Der Streifenwagen war gegen 3 Uhr auf der Arminiusstraße (Unionviertel/Wischlingen) im Dortmunder Westen unterwegs. An der Kreuzung mit der Höfkerstraße bemerkten die Polizisten einen Pkw, der bei Rotlicht zeigender Ampel von der Höfkerstraße nach links auf die Arminiusstraße abbog.

Anschließend wurde er an einem nahegelegenen Haus geparkt und zwei Männer stiegen aus. Offenbar als diese den Streifenwagen erblickten, rannten sie weg.

Einen der beiden, einen 32-jährige Dortmunder, konnten die Beamten noch im Umfeld stellen. Dass es für seine Flucht mehrere Gründe gab, stellte sich schnell heraus. Die Kennzeichen an dem geparkten Auto wurden als gestohlen gemeldet. Das Auto war zudem längst außer Betrieb gesetzt.

Atemalkoholtest ergab rund zwei Promille

Hinzu kam, dass ein nach Polizeiangaben freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 32-Jährigen mit rund zwei Promille deutlich positiv ausfiel und er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Er sei jedoch auch nicht gefahren, gab er in seiner ersten Aussage an, sondern ein 37-Jähriger aus Castrop-Rauxel.

Die Ermittlungen zu dem flüchtigen Mann dauern an. Der 32-Jährige wurde zur Identitätsfeststellung zur nächstgelegenen Wache gebracht und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen von dort entlassen. Beide Männer erwartet nun ein Ermittlungsverfahren.

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