Bei Traumwetter macht sogar ein Drecksjob Spaß

Müllsammel-Aktion am Samstag

Alles ist blitzsauber. Das ganze Stadtgebiet und alle Parkanlagen von Castrop-Rauxel wurden am Samstag bei Superwetter vom Dreck befreit. An mehr als zwei Dutzend Stellen im Stadtgebiet krempelten kleinere und größere Gruppen am Morgen ihre Ärmel hoch und schwärmten zu einem groß angelegten Frühjahrsputz aus. Wir haben Fotos mitgebracht.

CASTROP-RAUXEL

, 10.04.2016, 13:41 Uhr / Lesedauer: 1 min
Fleißige Helfer zeigten dem Dreck in Castrop-Rauxel die "Rote Karte".

Fleißige Helfer zeigten dem Dreck in Castrop-Rauxel die "Rote Karte".

Auch mehrere Flüchtlinge beteiligten sich an verschiedenen Standorten an der Aktion „Platzverweis dem Dreck“. „Mit der Aktion verdienen wir kein Geld“, erklärte Dhana Stannek. Sie begleitet, organisiert und unterstützt das Projekt zusammen mit ihrer Kollegin Hanna Fenner vom EUV. „Wir erreichen durch diese Aktion aber, dass alles schön sauber ist“, pflichtete ihr Kollegin Fenner bei. „Das Bewusstsein für eine saubere Umwelt wird gestärkt“, waren sich beide einig.

Gastherme in der Botanik

Leider sehen das nicht alle Leute so. Beim Abschlusstreffen am Stadtteilbüro in Deininghausen zogen die Organisatoren eine kurze Bilanz. „Wir haben sogar eine riesige alte Gastherme in der Botanik gefunden“, vermeldete die Mannschaft, die mit einem Spezialfahrzeug des EUV für Schrott und Sondermüll unterwegs war.

FOTOSTRECKE
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Platzverweis dem Dreck 2016

"Platzverweis dem Dreck": An mehr als zwei Dutzend Stellen im Stadtgebiet krempelten kleinere und größere Gruppen am Samstagmorgen ihre Ärmel hoch und schwärmten zu einem groß angelegten Frühjahrsputz aus. Wir haben die fleißigen Helfer mit der Kamera begleitet.
10.04.2016
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Eine starke Truppe packte in Deininghausen an, darunter auch Bürgermeister Rajko Kravanja (3. v. r.).© Foto: Uschi Bläss
An mehreren Standorten machten Flüchtlinge mit - wie hier der Syrer Samiran.© Foto: Uschi Bläss
An der Reinigung des Erin-Parks beteiligten sich auch Kinder und Flüchtlinge.© Foto: Baumann
Mehrere Flüchtlinge machten mit, darunter auch Tarik aus dem Iran.© Foto: Uschi Bläss
Frank Süßenbach (r.) war der Iniatitor der Reinigungsaktion im Erin-Park. Mit von der Partie waren unter anderem sein Sohn Cedric sowie das Ehepaar Reinhild und Guido Baumann (v. l.)© Foto: Michael Fritsch
Fleißige Helfer zeigten dem Dreck in Castrop-Rauxel die "Rote Karte".© Foto: Volker Engel
Auch auf dem Parkplatz an der A42/Westring wurde angepackt.© Foto: Volker Engel
Ärmel hoch auf der Anlage des KGV Schellenberg.© Foto: Volker Engel
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Auf der Ladefläche des Autos befanden sich außerdem große Mengen von alten Autoreifen. Auch Bürgermeister Rajko Kravanja packte dort mit an. „Wir freuen uns sehr darüber, dass die Wohnungsbaugesellschaft Vonovia jetzt mit im Boot sitzt“, sagten Dhana Stannek und Kravanja unisono. Sie schafften es, dass sich auch viele Jugendliche an der Säuberungsaktion beteiligten.

Schlauchboot in der Tongrube Lessmöllmann

Am Biotop der ehemaligen Tongrube Lessmöllmann kam sogar ein Schlauchboot zum Einsatz. Im Erin-Park, wo Frank Süßenbach eine bunte Truppe mit Kindern und Flüchtlingen zusammengestellt hatte, war man sich einig, dass dort mehr Abfallkörbe her müssten.

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